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06.02.2016
In Luxemburg sollen Kreditkartenzahlungen sicherer werden

In Deutschland hat die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungen (BaFin) vor wenigen Monaten bekanntgegeben, dass Zahlungen im Internet zukünftig durch einen weiteren Verifikationsschritt sicherer werden sollen. Damit ist Deutschland aber nicht allein, denn auch in Luxemburg wird viel Geld in die Sicherheit von Kreditkarten investiert.

Wie L’Essentiel berichtet, wird in Luxemburg schon bald ein neues Sicherheitssystem für Kreditkartenzahlungen vorgestellt. Dabei ist das Bezahlen mit einer gebührenpflichtigen oder kostenlosen Kreditkarte im Großherzogtum bereits heute recht sicher, denn hier ist ein zusätzlicher Verifikationsschritt längst vorgeschrieben. Wer derzeit mit einer kostenlosen Kreditkarte aus Luxemburg im Internet einkauft, der muss neben der Kreditkartennummer, dem eigenen Namen, dem Ablaufdatum und dem Sicherheitscode auch ein vorher festgelegtes Passwort eingeben. So soll verhindert werden, dass Diebe, die einfach die Plastikkarte stehlen, die Möglichkeit haben, im Internet einzukaufen. Dennoch gibt es noch einen Haken an dem System, denn das Passwort verändert sich. So kann einhundertprozentige Sicherheit für eine kostenlose Kreditkarte schlichtweg nicht hergestellt werden.

System wird weiter verbessert

Eine gebührenfreie Kreditkarte zum Einkaufen einzusetzen, soll in Luxemburg in Zukunft aber noch sicherer werden. Deswegen wird zukünftig auf das sogenannte 3D-Secure-System gesetzt. Dieses schreibt vor, dass man immer wieder ein neues Passwort erhält, um die eigene Zahlung im Internet zu verifizieren. Möglich ist das entweder durch das sogenannte SMS-PIN-System – also eine SMS mit dem Passwort als Nachricht, die direkt während der Bezahlung versendet wird – oder durch ein Token-System, in dem ein Passwort in einer App erstellt wird. Dieses System gilt gemeinhin als sicherer als statisches Passwort. Das ist auch deshalb der Fall, weil Inhaber einer kostenlosen Kreditkarte hin und wieder dazu neigen, das Passwort entweder zuhause oder aber auf der Kreditkarte oder im Geldbeutel aufzuschreiben. Ein Fehler, der schnell teuer werden kann.

Mehrere verschiedene Möglichkeiten in Deutschland         

In Deutschland verzichtet die BaFin darauf, es Kunden vorzuschreiben, welches System sie genau nutzen müssen. Stattdessen verweist die BaFin darauf, dass mit der neuen Verifikationsstufe gleich mehrere verschiedene Sicherheitssysteme genutzt werden können. Da ist einmal das genannte System mit einer SMS-PIN, also einem flexiblen Passwort. Auch das in Luxemburg nun aussortierte System mit einem statischen Passwort erlaubt die BaFin als zusätzliche Verifikation einer Kreditkartenzahlung. Das ist auch deshalb der Fall, weil durchaus umstritten ist, ob das SMS-PIN-Verfahren wirklich sicherer ist. Und dann ist da noch eine ganz neue Technologie, die möglicherweise dafür sorgt, dass Zahlungen mit einer kostenfreien Kreditkarte noch sicherer werden: Die Erkennung von biometrischen Daten, also etwa per Gesichtserkennung oder per Fingerabdruck. Wann diese Technologie allerdings wirklich für die Zahlung mit einer kostenlosen Kreditkarte eingesetzt werden kann, ist derzeit noch mehr als fraglich.

Keine Sorgen bei Kreditkartenzahlung

Auch heute muss man sich allerdings noch keine ernstzunehmenden Sorgen machen, wenn man mit einer kostenfreien Kreditkarte einkaufen gehen will. Im Internet darf man sich auch heute schon auf höchste Sicherheitsstandards freuen. Gefährlich wird es tatsächlich nur dann, wenn man die eigene kostenlose Kreditkarte irgendwo verliert. Ist das der Fall, sollte man die Karte sofort sperren lassen. So wird verhindert, dass jemand mit der Kreditkarte im Internet eine Bestellung aufsetzen oder etwa eine Reiseleistung bezahlen kann. Eine Sperrung ist 24 Stunden am Tag und sieben Tage die Woche möglich – man muss den Diebstahl nur schnell genug merken, dann droht einem auch kein Risiko!


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