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06.10.2014
Interessierte sollten bei der kostenlosen Kreditkarte auf drei Aspekte achten

Bildquelle: © Jyothi | Dreamstime Stock Photos

Bei der Anschaffung einer kostenlosen Kreditkarte sollten Interessierte auf drei Dinge achten: Die Jahresgebühr, Gebühren für Abhebungen im In- und Ausland sowie die Sollzinsen. Hier lässt sich bei der Wahl der richtigen Kreditkarte viel Geld sparen, das gilt insbesondere für gebührenfreie Modelle, denn bei diesen spielen Bonusprogramme und Versicherungspakete eine untergeordnete Rolle.

Wer sich im Moment auf die Suche nach einer kostenlosen Kreditkarte macht, der wird bei relativ vielen Banken fündig. Grundsätzlich gilt dabei, dass die Direktbanken zumeist deutlich bessere Konditionen bieten als stationäre Institute. Allerdings erheben durchaus auch einige Direktbanken eine Jahresgebühr für die Kreditkarte. So etwa die 1822 direkt oder die Netbank. Sie verlangen 20 bis 25 Euro im Jahr, sofern nicht ein relativ hoher Mindestumsatz getätigt wird. Kostenlose Kreditkarten finden Verbraucher dagegen etwa bei der comdirect, bei Cortal Consors oder bei der Deutschen Kreditbank (DKB).

Kostenlose Kreditkarten sind fast immer an ein Girokonto gebunden

Wer sich für eine gebührenfreie Visa- oder MasterCard-Kreditkarte interessiert, der sollte sich vor Augen führen, dass die meisten kostenlosen Kreditkarten an ein Girokonto gebunden sind. So etwa bei den beispielhaft aufgeführten Direktbanken DKB, comdirect und Cortal Consors. Wer allerdings auch weiterhin die Bankgeschäfte bei seiner Hausbank erledigen will, kann sich überlegen, ein einfaches Zweitkonto bei einer Direktbank zu eröffnen – die meisten Institute erheben auch keine Kontoführungsgebühren. Wer auch das nicht will, dessen Auswahl ist schon deutlich eingeschränkt. Immerhin bieten aber etwa Barclaycard (New Visa) oder die Advanzia Bank (MasterCard Gold) kostenlose Kreditkarten, die nicht an ein Girokonto gekoppelt sind.

Hohe Gebühren im Ausland vermeiden

Grundsätzlich vermuten viele Menschen auch heute noch, dass kostenlose Kreditkarten einen großen Haken haben. Dabei geht es insbesondere um Gebühren, etwa am Geldautomaten oder bei Transaktionen im Ausland. Wie diverse Tests ergeben haben, ist aber oftmals genau das Gegenteil der Fall, denn viele kostenfreie Visa- und MasterCard-Modelle überzeugen auch bei den „versteckten Gebühren“. Ein gutes Beispiel dafür ist die Prepaid-Kreditkarte von Cortal Consors. Mit dieser sind im Ausland sowohl Abhebungen als auch alle Transaktionen komplett gebührenfrei, dabei spielt es nicht einmal eine Rolle, ob die Handlung innerhalb der Euro-Zone oder an einem anderen Punkt der Welt durchgeführt wurde. Auch andere Direktbanken, etwa die DKB, verzichten auf Gebühren an Geldautomaten.

Enorme Sollzinsen können ein Risiko sein

Sogar bei einem oftmals sehr kritisch beäugten Punkt, den Sollzinsen, wissen die meisten Direktbanken vollends zu überzeugen. Etwa bietet Barclaycard sogar ein verlängertes Zahlungsziel von bis zu 60 Tagen an, auch andere Banken erlauben Rückzahlungen zu einem späteren Zeitpunkt. Wer sich dagegen für eine Teilzahlungsoption entscheidet, der zahlt meistens saftig drauf, denn an dieser Stelle langen Anbieter von kostenpflichtigen und gebührenfreien Kreditkarten gleichermaßen hin. Teilweise müssen Nutzer damit rechnen, dass sie einen Sollzins von bis zu 20 Prozent pro Jahr bezahlen müssen, wenn sie ihre Kreditkartenrechnung mit einer Teilzahlungsoption begleichen. Dennoch gibt es auch in diesem Bereich positive Ausnahmen, etwa die DAB Bank oder die DKB. Beide Institute verlangen für die Teilzahlung weniger als acht Prozent Zinsen. Darüber hinaus gibt es bei der DKB im Moment sogar einen Guthabenzins von 0,9 Prozent auf Geld, das auf dem Kreditkartenkonto angelegt wird – mehr als bei den meisten Tagesgeldkonten.


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