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25.02.2016
Mastercard will "Selfie Pay" in 15 Ländern einführen

Bildquelle: Michaela Zimmermann / MZ-Datenservice

Zuerst soll diese neue Bezahlmethode in Großbritannien, ab Sommer in 14 weiteren Ländern, darunter auch Deutschland, eingeführt werden. In der zweiten Hälfte diesen Jahres soll es global möglich sein per Selfie oder Fingerabdruck zu bezahlen. Das Ganze funktioniert dann auch online.

Was genau ist ein Selfie?

Ein Selfie ist eine Art Selbstporträt, oft auf Armeslänge aus der eigenen Hand meist mittels Smartphone aufgenommen. Selfies sind häufig in sozialen Netzwerken zu finden und bilden eine oder mehrere Personen (Gruppenselfies) ab. Fotografische Selbstporträts sind aber keine Erfindung der Neuzeit, im Prinzip gibt es sie bereits seit dem Debüt der tragbaren Kodak-Brownie-Box-Kamera aus dem Jahr 1900. Allerdings kann man Selfies mittlerweile wesentlich einfacher und komfortabler machen.

Interessante Statistiken:

Während Kreditkarten zu zwei Dritteln Männersache ist, werden Selfies eher von jungen Frauen gemacht. Eine weitere Statistik besagt, das es weltweit in 2015 mehr Tote durch Selfies als durch Haiattacken gab. Allerdings wurden diese Selbstporträts nicht an einer sicheren Ladenkasse, sondern in Extremsituationen (auf Zugschienen oder Hochhäusern) gemacht.

Wie funktioniert nun also die Bezahlung per Selfie?

Anstatt sich den PIN zu merken, macht man ein Foto mit dem Smartphone von seinem Gesicht, schließlich hat man das immer dabei. Es wird eine App von Mastercard geben, die eine Gesichtserkennungssoftware beinhaltet, es muss natürlich zum Abgleich ein Selfie bei Mastercard hinterlegt sein. Bei „Selfie Pay“ darf man das Blinzeln nicht vergessen, dies dient der Sicherheit, damit ein Dieb nicht einfach ein Foto des Bestohlenen vor die Linse hält.

Bleibt der Datenschutz gewahrt?

Datenschützer äußerten Bedenken, dass ein Unternehmen Bilder seiner Kunden speichert. Mastercard entgegnete jedoch, dass keine Fotos gespeichert würden, sondern nur ein Code. Und überhaupt, dies sei weniger verlockend für Hacker, als wenn alle Daten auf einem Smartphone gespeichert würden.


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