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19.09.2014
Viele Deutsche haben zu teure Kreditkarten

Viele Deutsche haben auch weiterhin eine deutlich zu teure Kreditkarte im Geldbeutel. Insbesondere die Menschen, die sich bei einer Hausbank für eine Kreditkarte entscheiden, zahlen oft zu viel. Von einer kostenlosen Kreditkarte können die Deutschen oftmals nur träumen. Das überrascht dennoch, da viele Banken mittlerweile gebührenfreie Kreditkarten anbieten.

140 Euro. So viel bezahlen Kunden der Commerzbank im Jahr, wenn sie sich für ein Kartendoppel, also eine Hauptkarte und eine Partnerkarte, entscheiden. Es geht sogar noch deutlich schlimmer, denn wer bei seiner Bank nach einem Spezialmodell, in der Umgangssprache gerne als „goldene“ oder „schwarze“ Kreditkarte bezeichnet, fragt, der erhält oftmals eine Kreditkarte, die weit über 200 Euro kostet – jedes Jahr. Noch schlimmer trifft es nur Kunden der Premiumanbieter Diners Club und American Express, sie bezahlen je nach Modell bis zu 500 Euro Jahresgebühr. Als besonderen Bonus gibt es dafür einen exklusiven Service, ein enormes Versicherungspaket und einen eigenen Concierge. Wer all das allerdings nicht braucht, der sollte lieber nach kostenlosen Alternativen suchen.

Kostenlose Kreditkarten mit und ohne Girokonto

So gibt es kostenlose Kreditkarten sowohl gekoppelt mit einem Girokonto als auch komplett unabhängig von einem Konto. Wer sich für die Lösung mit einem Girokonto entscheidet, der ist bei den meisten Direktbanken, die hauptsächlich oder nur im Internet tätig sind, am besten aufgehoben. Viele Institute, darunter etwa die DAB Bank oder die Deutsche Kreditbank (DKB), bieten ihren Kunden komplett kostenfreie Kreditkarten an. Dabei haben Kunden bei einem ausführlichen Vergleich die Möglichkeit, sich zwischen einem Modell von Visa und MasterCard zu entscheiden. Wer kein Girokonto eröffnen will, der hat in Deutschland deutlich weniger Möglichkeiten. Immerhin bieten die Advanzia Bank und die Santander Consumer Bank Kreditkarten an, die auch ohne Girokonto kostenlos sind.

Gebühren gehen bei kostenlosen Kreditkarten weit auseinander

Auf der Suche nach einer Kreditkarte sollten Interessierte allerdings nicht vergessen, dass die Jahresgebühr nicht alles ist. Je nach Lebenssituation kann sich auch eine gebührenpflichtige Kreditkarte lohnen. Allerdings entscheiden sich heutzutage nach einem ausgiebigen Vergleich die meisten Menschen für eine kostenlose Kreditkarte. Doch auch hier ist Vorsicht geboten, denn die Gebühren, die von den ausgebenden Banken erhoben werden, gehen teils weit auseinander. Das beginnt etwa dabei, dass Banken die Kreditkarten teilweise nur dann ohne Jahresgebühr vergeben, wenn ein gewisser Mindestumsatz erreicht wird. Allerdings können Banken bei Gebühren auch dann gut hinlangen, wenn die Kreditkarte wirklich komplett ohne Jahresgebühr auskommt.

Bis zu 7,50 Euro für Abhebungen mit der Kreditkarte

Ob Visa oder MasterCard, die Vertriebspartner der Kreditkartenriesen haben sich angewöhnt, teils horrende versteckte Gebühren zu nehmen. Wer etwa mit einer Air Berlin Visa Kreditkarte, die von der Landesbank Berlin Brandenburg (LBB) ausgegeben wird, am Geldautomaten (sowohl im In- als auch im Ausland) Geld abhebt, der muss mindestens 7,50 Euro Gebühren bezahlen – auch dann, wenn nur 10 Euro abgehoben werden. Bei den meisten kostenlosen Kreditkarten fallen immerhin nur fünf Euro (oder zwei Prozent des Umsatzes) als Gebühren an. Besonders gut fahren etwa Kunden der DKB oder der DAB Bank. Sie können weltweit gebührenfrei Geld abheben und können versteckte Gebühren somit perfekt umschiffen.


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