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20.04.2016
Darum entscheiden sich viele Verbraucher weiterhin für einen Kontowechsel entscheiden

Bildquelle: Anatoliy Babiychuk | Dreamstime Stock Photos

Dass es kostenlose Kreditkarten gibt, wissen mittlerweile die meisten Deutschen. Doch dass es auch beim Girokonto komplett kostenlos geht – das wissen die Wenigsten. Heute setzt auch weiterhin mehr als jeder zweite Deutsche auf ein Girokonto mit einer Jahresgebühr. An Angeboten mangelt es derweil eigentlich nicht. Warum also wechseln so viele Deutsche nicht zu einem kostenfreien Konto?

Jedes Jahr wächst die Zahl der Deutschen, die sich für eine kostenlose Kreditkarte entscheiden. Auch die Zahl derjenigen, die auf ein gebührenfreies Girokonto setzen, ist in den letzten Jahren gestiegen. Doch überraschend ist dennoch, dass weiterhin die große Masse auf kostenpflichtige Produkte setzt. Jahresgebühren von bis zu 100 Euro nur für die Kontoführung gehören in Deutschland zur absoluten Normalität. Doch es geht sogar noch viel schlimmer, denn im Durchschnitt bezahlen die Deutschen sogar einen Betrag von weit über einhundert Euro im Jahr für alle Leistungen rund um das Girokonto. Das Brot und Butter Produkt der Deutschen wird dabei immer häufiger zur Kontofalle – nur merken es die meisten Verbraucher überhaupt nicht.

Geringe Gebühren an allen Ecken

Auf kostenlose Kreditkarte setzen viele Deutsche insbesondere deshalb, weil die Jahresgebühren vieler Kreditkarten auf den ersten Blick nach einer großen Investition klingen. Das ist auch deshalb der Fall, weil diese Gebühren auf Jahresbasis angegeben werden. Anders bei Girokonten, denn hier legen die meisten Banken sogenannte Monatsgebühren fest. Abgebucht wird dann auch jeden Monat, meist ein Betrag zwischen drei und 15 Euro. Rechnet man den Betrag allerdings aufs Jahr hoch, so entstehen ernstzunehmende Kosten, die höher liegen als bei die Jahresgebühr der meisten Premium-Kreditkarten. Dadurch, dass die monatlichen Beträge aber nicht nach viel klingen, stört sich daran fast niemand. Psychologisch wirkt das Produkt dadurch schlichtweg günstiger.

Hohe Gebühren für den Dispositionszins

Wer sich für eine kostenlose Kreditkarte entscheidet, der vergleicht zumeist erst viele verschiedene Angebote. So fällt dann auch schnell auf, wenn die Gebühren einer gewissen Leistung zu hoch sind. Die Teilzahlungsoption mit Zinssätzen von über zehn Prozent wird dabei beispielsweise oft als zu teuer wahrgenommen. Anders der Dispositionszins, der bei einigen Banken immer noch bei weit über zehn Prozent liegt. Auch hier scheinen viele Verbraucher nicht so genau hinzusehen wie bei gebührenfreien Kreditkarten. Was viele Bankkunden zudem nicht wissen, ist der Fakt, dass einige Banken über den Dispositionszins hinaus einen sogenannten Überziehungszins erheben, der dann anfällt, wenn man den Dispokredit über den vereinbarten Rahmen hinaus ausreizt. Dieser Zins liegt teilweise bei bis zu 20 Prozent und kann dadurch schnell extrem teuer werden.

Wechseln ist kompliziert und zeitaufwendig

Dass noch nicht so viele Verbraucher ihr Girokonto gewechselt haben, liegt sicherlich auch daran, dass der gesamte Prozess relativ kompliziert und zeitaufwendig ist. Eine kostenlose Kreditkarte beantragt man innerhalb weniger Minuten und schon kurz darauf hat man die jeweilige Karte im Postfach und kann beginnen, einkaufen zu gehen. Anders bei einem Girokonto. Hier muss man meist mehrere komplizierte Details beachten und im Prozess des Wechselns auch noch den Arbeitgeber und verschiedene Dienstleister über den Kontowechsel informieren. Immerhin bieten einige Banken mittlerweile Hilfe beim Kontowechsel an. So wird auch dieser Wechsel irgendwann vielleicht so leicht wie der zu einer kostenlosen Kreditkarte. Finanziell lohnt sich ein Wechsel allemal!


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