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08.04.2016
Wie findet man ein ideales Girokonto?

Bildquelle: Anatoliy Babiychuk | Dreamstime Stock Photos

Die Suche nach einem gebührenfreien Girokonto ist heutzutage nicht mehr besonders schwer. In Zeiten, in denen eine kostenlose Kreditkarte zum absoluten Standard gehört, muss man sich keine Sorgen darüber machen, kein komplett kostenfreies Girokonto zu finden. Doch welche Angebote sind wirklich attraktiv und wovon sollte man lieber die Finger lassen?

Wer eine kostenlose Kreditkarte sucht, der hat es heute so einfach wie nie zuvor. Im Kreditkartenvergleich gibt es eine unendlich große Auswahl an verschiedenen komplett kostenfreien Modellen. Die Suche per se ist also definitiv nicht das Problem. Viel schwieriger ist schon das Vergleichen, denn wie soll man bei so einer Auswahl das ideale Girokonto finden? Dazu stellt sich die Frage, ob eine kostenlose Kreditkarte als Beiwerk positiv oder negativ ist? Macht es möglicherweise Sinn, auf eine Trennung zwischen Kreditkarte und Girokonto zu setzen? Viele Fragen, auf die es keine klaren Antworten gibt. Mit ein paar Tipps findet man aber dennoch das perfekte Konto!

Kontoführung sollte kostenlos sein

Bei der Suche nach einem guten Girokonto sollte man heute allen voran darauf achten, dass ein Konto komplett kostenlos ist. Zahlreiche Anbieter verzichten mittlerweile komplett auf die sogenannte Kontoführungsgebühr. Auch wenn diese auf den ersten Blick nicht wie ein großer Kostenfaktor erscheint, fallen auf das Jahr gerechnet eben doch ernstzunehmende Kosten an. Teilweise muss man für die Kontoführung sogar mehr als 100 Euro zahlen, wenn man die falsche Bank wählt. Bei den meisten Direktbanken ist die Kontoführung dagegen ohne jegliche Bedingung kostenlos. Bei manchen Anbietern muss man dagegen ein wenig vorsichtig sein, denn einige bieten zwar ein kostenloses Girokonto, setzen aber eine gewisse Mindestaktivität oder eine gewisse Höhe an monatlichen Geld- oder Gehaltseingängen voraus.

Zinssätze spielen eine wichtige Rolle

Keineswegs außenvorlassen sollte man zudem die Zinsen, die von den Instituten für diverse Dienstleistungen erhoben werden. Da sind einmal die Sollzinsen, die für Überziehungen anfallen. Manche Banken bieten hier Zinssätze von deutlich unter zehn Prozent an, andere Institute verlangen noch deutlich mehr als zehn Prozent. Wer öfter das eigene Konto überzieht, der sollte zwingend auf ein Angebot mit niedrigen Zinsen setzen. Auch auf der Habenseite lohnt ein Blick auf die Zinssätze. Beim DKB Cash der Deutschen Kreditbank etwa erhält man auf Anlagen auf der kostenlosen Kreditkarte erstaunlich hohe 0,7 Prozent Zinsen. Und dann sollte man auch mögliche Gebühren nicht aus dem Blick verlieren. Abhebungen mit der Girokarte sollten beispielsweise immer kostenlos sein, genauso alle Standardfinanzdienstleistungen wie Überweisungen, Daueraufträge oder Lastschriftzahlungen.

Zusatzleistungen in Betracht ziehen

Schlussendlich sind es oft die Zusatzleistungen, die für eine Entscheidung sorgen. Die Verbindung eines gebührenfreien Girokontos mit einer kostenlosen Kreditkarte kann sich beispielsweise relativ häufig lohnen. Ein gutes Beispiel hierfür sind erneut die Direktbanken, die ihre aktiven kostenfreien Kreditkarten teilweise sogar nur in Kombination mit einem Girokonto ausgeben. Nicht immer aber ist die Kombination die perfekte Lösung, denn manche Banken haben zwar attraktive Girokonten im Angebot, aber nur mittelmäßige Kreditkarten. Auf Letztere sollte man dann lieber verzichten und neben dem Girokonto auf eine Kreditkarte einer dritten Bank setzen. Viele unabhängige Kreditkarten, etwa die Deutschland-Kreditkarte oder die gebührenfreie MasterCard Gold, sind äußerst attraktiv, können gleichzeitig aber mit einem Girokonto bei einer anderen Bank verknüpft werden. So findet jeder die perfekte Kombination!


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