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Alles über Geld auf Reisen

25.02.2018

Der Kreditkartenkonzern Visa hat in einer Studie einen Blick auf das Reiseverhalten im Jahr 2017 geworfen und ist dabei zu dem Ergebnis gekommen, dass die Menschen nicht nur häufiger unterwegs sind, sondern dabei auch mehr Geld ausgeben. Neben Kreditkarten spielt allerdings auch weiterhin Bargeld eine wichtige Rolle.

Das Reiseverhalten ändert sich seit Jahren. Dieser Trend setzt sich laut einer Visa-Studie fort, an dem weltweit 15.000 Befragte teilnahmen. Im Rahmen der Global Travel Intentions Studie hat der US-Konzern herausgefunden, dass jeder Teilnehmer im Schnitt zwischen zwei und drei Reisen pro Jahr unternimmt. Dabei ist besonders der Blick auf die Zukunft interessant. Im Schnitt gaben die Befragten an, in den vergangenen beiden Jahren 2,5 Mal eine Reise unternommen zu haben. In den kommenden zwei Jahren wollen sie allerdings im Schnitt 2,7 Mal verreisen. Dies ist aber bei weitem nicht die einzige interessante Veränderung am Reiseverhalten.

Reisen werden kürzer, umfangreicher und häufiger

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Zu den wichtigsten Erkenntnissen der Visa-Studie zählt beispielsweise, dass die Teilnehmer mittlerweile immer kürzere Reisen unternehmen. Im Schnitt waren sie 2013 noch zehn Nächte pro Reise unterwegs, im Jahr 2017 waren es nur noch acht Nächte. Das Wachstum an der Zahl der Reisen geht also mit sich verkürzenden Reisen einher, was allerdings keinen Rückschluss darauf zulässt, ob die Befragten deshalb mehr oder weniger Tage auf Reisen verbringen.

Interessant ist in dieser Hinsicht allerdings, dass die Reisen trotz kürzerer Dauer immer vielfältiger werden. Laut der Studie ist die Zahl der Reisen in verschiedene Länder mit einem Rutsch im Vergleich zu 2013 gestiegen. Mittlerweile besuchen immerhin 11 Prozent aller Touristen bei einer Reise mehr als nur ein Land. Gerade mit einer Übernachtungsdauer von im Schnitt nur acht Tagen erscheint dies auf den ersten Blick recht sportlich, zeigt aber eben auch gut die Veränderung des Reiseverhaltens. Statt längeren Reisen an denselben Ort, gibt es im Jahr 2017 mehr kürzere Reisen an verschiedene Orte.

Technologie wird auf Reisen immer wichtiger

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Nicht nur Kreditkarten spielen für Menschen auf Reisen eine immer wichtigere Rolle, auch die Bedeutung von Technologie allgemein steigt an. Laut der Visa-Studie nutzen mittlerweile immerhin 83 Prozent der Teilnehmer auf Reisen moderne Technologien. Vor zwei Jahren waren es nur 78 Prozent. Besonders rasant gewachsen ist die Internetnutzung unterwegs. Komplett abschalten können scheinbar nur noch die wenigsten Menschen, denn immerhin 88 Prozent aller Reisenden nutzen unterwegs das Internet. Bei der Erhebung wurde allerdings nicht zwischen der Nutzung von mobilem Internet (via Roaming oder lokale SIM-Karten) sowie der WLAN-Nutzung unterschieden.

Technologie wird auch bei Kreditkarten immer relevanter. So können Sie mittlerweile weltweit mit NFC bezahlen, zum Beispiel per Deutschland-Kreditkarte oder DKB VISA Kreditkarte. Das heißt konkret, dass Sie Ihre PIN oder Unterschrift in vielen Ländern für kleinere Zahlungen nicht mehr benötigen. Das macht den bargeldlosen Zahlungsverkehr im Ausland deutlich einfacher. Hinzu kommt, dass Sie Ihre Kreditkarte natürlich seit jeher in fast allen Ländern der Welt einsetzen können. Keine andere Bezahltechnologie ist weltweit so flexibel und unkompliziert einsetzbar wie eine Kreditkarte. Das gilt aber natürlich nicht nur für Kreditkarten von Visa, sondern auch für solche von Mastercard und mit Einschränkungen auch für American Express.

Ausgaben für Auslandsreisen steigen immer weiter

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Neben der Zahl der Reisen steigt auch die Höhe der Ausgaben für Auslandsreisen immer weiter. Im Schnitt haben die Befragten in der Visa-Studie für ihre letzte Reise einen Betrag von 1.793 US-Dollar ausgegeben. Bei der Planung für die kommende Reise ist das Budget allerdings deutlich größer. Die Urlauber gehen davon aus, dass sie bei ihrer nächsten Reise 2.443 US-Dollar und damit ein Drittel mehr ausgeben werden.

Interessant ist dahingehend, dass die Ausgaben für die nächste Auslandsreise besonders in Europa vergleichsweise niedrig eingeschätzt werden. Mit nur 1.409 US-Dollar liegt die geplante Ausgabe mehr als 1.000 US-Dollar unter dem weltweiten Schnitt, was natürlich allen voran auch geografische Gründe hat. Bei der letzten Reise haben die Europäer im Schnitt 1.174 US-Dollar ausgegeben. Der Anstieg liegt mit 20 Prozent allerdings auch deutlich unter dem weltweiten Schnitt. Dieser wird besonders von Reisenden im asiatisch-pazifischen Raum getrieben. Diese planen bei ihrer nächsten Reise im Schnitt mit einem um knapp 50 Prozent höheren Budget.

Besonders ausgabefreudig sind Reisende allerdings allen voran in diesen fünf Ländern:

  • Saudi-Arabien: 4.800 US-Dollar für die nächste Reise
  • China: 4.034 US-Dollar für die nächste Reise
  • Australien: 3.529 US-Dollar für die nächste Reise
  • USA: 3.500 US-Dollar für die nächste Reise
  • Kuwait: 3.474 US-Dollar für die nächste Reise

Die Saudis wollen bei ihrer letzten Auslandsreise zudem sogar noch mehr ausgegeben haben, sodass keine andere Nation auch nur im Ansatz so ausgabefreudig ist wie die Menschen in Saudi-Arabien. Die Deutschen sind im Verhältnis deutlich weniger spendabel und geben im Schnitt nur knapp über 1.000 US-Dollar für ihre Reisen ins Ausland aus.

Reisende bevorzugen im Ausland weiterhin Bargeld

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Etwas überraschend kommt die Studie von Visa zu dem Ergebnis, dass Reisende im Ausland weiterhin Bargeld bevorzugen. Insgesamt 77 Prozent aller Zahlungen werden auch weiterhin mit Bargeld beglichen, wie die Studie ergibt. Im Mittel werden sogar knapp 800 US-Dollar pro Reise als Barmittel mitgeführt. Nur ein Bruchteil der Zahlungen auf Reisen wird demnach mit Kreditkarten oder ähnlichem durchgeführt, obwohl das Zahlungsmittel eine deutlich höhere Sicherheit mit sich bringen würde. Auch finanziell macht die Zahlung mit Bargeld im Ausland wenig Sinn.

Wer im Ausland mit Bargeld bezahlt, muss meist mit hohen Wechselkursverlusten rechnen. Egal, ob bei dem Wechsel zuhause oder vor Ort, Sie verlieren meist zwischen 15 und 30 Prozent durch die Umrechnung. Hinzu kommt, dass Sie ein größeres Sicherheitsrisiko eingehen, da Barmittel leichter gestohlen werden können. Ein weiteres Problem, dass die Studie aufzeigt, ist übrig gebliebenes Bargeld. Dieses beläuft sich im Schnitt auf 123 US-Dollar – die wenigsten Teilnehmer wechseln dieses wieder zurück in die Landeswährung, wodurch das Geld meist "verloren ist". Eine kostenlose Kreditkarte für Zahlungen im Ausland und Abhebungen im Ausland ist hier zweifelsfrei die beste Option – egal, ob es sich um eine Visa oder Mastercard handelt.

Bildquellen:

Kreuzfahrtschiff: © Helen West | Dreamstime Stock Photos
Visa Card und Reisekoffer: Business Wire/Visa
Kontaktloses Bezahlen: DKB
Frau bezahlt mit Visa Card: Visa
Dollar und Kugelschreiber: Dreamstime - Anatoliy Babiychuk

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