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Bargeld ist auf Reisen ein Sicherheitsrisiko 17.05.2019

Bargeld ist auf Reisen ein Sicherheitsrisiko

Die Deutschen bezahlen auf Reisen größtenteils mit Bargeld. Das ist ein Fehler und ein ebenso großes Risiko. Darüber herrscht unter Experten Einigkeit.

So bezahlen Deutsche im Ausland

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"Nur Bares ist Wahres": unter diesem Motto bezahlen deutsche Verbraucher meist auch auf Reisen. Das geht aus einer einer neuen Statistik von Kantar Emnid im Auftrag der Postbank hervor, die der Welt am Sonntag vorliegt.

Demnach ist für 56,1 Prozent der befragten Deutschen Bargeld das wichtigste Zahlungsmittel im Ausland. Danach folgt die Kreditkarte mit 26,5 Prozent. Die Girocard kommt auf 11,5 Prozent. Immerhin rund 11 Prozent der Deutschen haben im Urlaub schon einmal kontaktlos per Giro- oder Kreditkarte bzw. per NFC-fähigem Smartphone bezahlt. 

Bargeld ist auf Reisen ein Sicherheitsrisiko

Erklären lässt sich die deutsche Liebe zum Bargeld unter anderem dadurch, dass die Deutschen auch im Inland oft bar bezahlen. Nur die Girocard kann teilweise noch mithalten. Doch im Inland geht es in der Regel nicht darum, größere Summen mitzuführen. Die meisten Deutschen haben im Schnitt rund 100 Euro im Portemonnaie. Das Risiko ist also selbst bei einem Überfall oder Verlust zumindest begrenzt. Viele Verbraucher heben stattdessen häufiger Bargeld ab.

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Im Ausland ist das anders. Denn die meisten Verbraucher heben auf Reisen maximal ein oder zwei Mal Bargeld ab, teilweise sogar gar nicht. Sie führen also gleich größere Mengen Bargeld mit. Über die konkreten Summen gibt es unterschiedliche Statistiken. Allerdings kann man davon ausgehen, dass die Deutschen im Schnitt mindestens eine hohe dreistellige Summe mit sich führen, wenn sie beispielsweise vom Flughafen zum Hotel fahren. Die Gefahren davon werden jedoch oft übersehen. Denn gerade ein Verlust im Taxi oder ein Diebstahl beim Gang durch die Fußgängerzone kommt gerade in Großstädten immer wieder vor. Wenn viel Geld im Portemonnaie ist, verliert man schnell einen signifikanten Betrag.

Das Sicherheitsrisiko Bargeld wird selbst bei hohen Summen absolut unterschätzt. Gerade innerhalb der Eurozone wird dieses Geld oft in bar mitgebracht, sonst aber meist auf einen Schlag abgehoben. Teilweise geht es dabei um Summen im vierstelligen Bereich, sodass der potenzielle Schaden ziemlich groß ist. Experten raten deshalb dazu, auch im Urlaub nur kleinere Summen Bargeld mitzuführen. Dies minimiert das Risiko enorm und sorgt dafür, dass der Urlaub auch tatsächlich zu einem schönen Erlebnis wird.

Bargeld abheben mit der richtigen Kreditkarte

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Wer am liebsten auf Bargeld setzt, kann dies durchaus auch auf Reisen tun. Dann allerdings raten Experten ganz klar dazu, mehrfach bei einer Reise einen Geldautomaten aufzusuchen. So wird das Risiko deutlich minimiert und ein möglicher Verlust oder Diebstahl tut weniger weh. Möglich sind Abhebungen im Prinzip in allen Ländern der Welt an Geldautomaten. Gerade innerhalb der Europäischen Union findet man solche in jeder Stadt hundert- oder gar tausendfach. Nahezu jede Bankfiliale und jedes größere Einkaufszentrum hat mindestens einen Geldautomaten. Das Risiko lässt sich dadurch minimieren und ein wirklich großer Aufwand ist das mehrfache Abheben am Ende auch nicht.

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Hinzu kommt, dass man sich auch um Gebühren keine allzu großen Gedanken machen muss, wenn man zum Beispiel auf eine kostenlose Kreditkarte setzt. So ist es beispielsweise mit der DKB VISA Kreditkarte möglich, weltweit kostenlos an Bargeld zu kommen. Dabei gibt es auch keine Grenze bezüglich der Zahl der Transaktionen. So kann man mit der richtigen Kreditkarte problemlos auch zehn Mal in einem Urlaub Bargeld abheben. Wenn sich ein Risiko so einfach vermeiden lässt, sollte man diese Möglichkeit auf jeden Fall nutzen – da sind sich Experten einig. Zum (gebührenfreien!) Bezahlen im Euro-Raum eignet sich zum Beispiel die kostenlose Deutschland-Kreditkarte Classic. Zudem erhalten Neukunden bis zum 31. Mai 2019 ein Startguthaben von 50 Euro, welches sich wunderbar im Urlaub umsetzen lässt. 

Geht es um Fernreisen oder generell Reisen in Länder mit einer anderen Währung als dem Euro, kann es sein, dass teilweise nicht alle Automaten für Abhebungen genutzt werden können. Hier sollte man sich unbedingt vorab informieren, um am Ende tatsächlich überall an Bargeld zu kommen. Man sollte zudem darauf achten, dass man bei der Abhebung nicht eine automatische Umrechnung in Euro wählt. Denn dies ist eine versteckte Kostenfalle. Stattdessen sollten Sie immer die Landeswährung auswählen und sich davor über den Wechselkurs informieren. So können Sie das Risiko reduzieren und zahlen dennoch nicht drauf.

Karten- und Smartphone-Zahlungen als gute Alternative

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karten- und Smartphone-Zahlungen im Ausland werden in den nächsten Jahren sicher zunehmen. Das liegt schon allein daran, dass Kreditkarten im Ausland sicherer sind als Bargeld. Die Zahl derjenigen, die im Ausland eine Karte nutzen, ist entsprechend schon deutlich gestiegen. Dies ist auch durchaus logisch, denn gerade bei größeren Zahlungen wie dem Hotel oder auch in Restaurants ist die Kartenzahlung deutlich praktischer. Bei ausgewählten kostenlosen Kreditkarten kann man sich sogar die Fremdwährungsgebühr sparen. Diese fällt an, wenn man in einer anderen Währung als dem Euro zahlt.

Experten schätzen zudem, dass in den nächsten Jahren auch Smartphone-Zahlungen immer mehr zu einer Alternative werden. Services wie Apple Pay oder Google Pay können Sie auch in anderen Ländern nutzen und damit schnell und einfach mit dem Smartphone bezahlen. Hinterlegt ist dabei meist eine Kreditkarte. Mobile Payment ist sogar noch sicherer, weil Apple und Google Pay noch einmal gesondert auf dem Smartphone geschützt sind, zum Beispiel durch einen Fingerabdruck. Gerade da kaum jemand ohne sein Smartphone unterwegs ist und die Sicherheit dieser Zahlungsoption besonders hoch ist, könnten Smartphone-Zahlungen auf Reisen sogar die Zukunft sein. Besser als das unsichere Bargeld ist dieser Weg auf jeden Fall.

Bildquellen:

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Kreditkarten und Bargeld: pixabay.com - kreatikar
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DKB: DKB
Deutschland-Kreditkarte Classic: kostenlose-kreditkarte.de
Mobile Payment: postbank.de