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Bezahlen per Fingerabdruck – Mastercard testet in Südafrika

25.04.2017

Erst vor wenigen Tagen hat Mastercard seine nächste Generation von biometrischen Kreditkarten vorgestellt. Hierbei wird die Chip-Technologie mit Fingerabdrücken kombiniert, um die Sicherheit und Einfachheit beim Bezahlen in Geschäften zu erhöhen. Die erste globale Testphase wurde bereits in Südafrika in Kooperation mit einer führenden Lebensmitteleinzelhandelskette (Pick n Pay) und einer Tochtergesellschaft der Barclays Bank Afrika (Absa Bank) abgeschlossen.

In Zukunft könnte man sich somit die Unterschrift sparen und müsste sich zumindest hierfür keinen PIN mehr merken. Der Hauptaugenmerk liegt hierbei auf der Sicherheit, zum einen hat man seinen Fingerabdruck immer bei sich und zum anderen kann bei Diebstahl der Kreditkarte kein Dieb etwas mit eben dieser anfangen, zumindest im Geschäft. Denn online wird sich bei dieser Technologie nichts ändern und die Banken müssen ihre Automaten erst noch umstellen, der Handel nicht. Der Grund ist ganz einfach, beim Bezahlvorgang hält man seine Karte an einem Ende fest und der Rest ist im Terminal, die Banken ziehen aber die Karte komplett ein.

Zuvor müssen Kunden ihre eigenen Fingerabdrücke (maximal 2 Stück) beim Finanzdienstleister scannen lassen, diese werden anschließend in verschlüsselter digitaler Form auf der Kreditkarte gespeichert. Beim Bezahlen wird der auf den Sensor, welcher sich auf der Karte befindet, gehaltene Finger mit dem Abdruck auf der Karte abgeglichen und die Transaktion wird erlaubt oder verhindert. Zu keinem Zeitpunkt gibt der Kunde seine Karte aus der Hand. „Verbraucher erleben zunehmend mehr Komfort und Sicherheit durch Biometrie“, sagt Ajay Bhalla, President, Enterprise Risk and Security bei Mastercard. „Ob beim Entsperren des Smartphones oder beim Einkauf online, der einzigartige Fingerabdruck verhilft Verbrauchern zu mehr Sicherheit.“

Ein weltweiter Start wird noch für dieses Jahr in Aussicht gestellt, zuvor wird noch der Markt in Asien und Europa getestet. In Zukunft soll diese Art des Bezahlens sogar kontaktlos möglich sein. Ob diese Technologie allerdings den Deutschen von seinem Bargeld weg bekommt, ist fraglich, denn der Deutsche per se liebt sein „wahres Bares“.

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