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Eine gebührenpflichtige Kreditkarte sollte man sich nicht aufschwatzen lassen

07.11.2015

Finanzprodukte sind grundsätzlich kompliziert zu durchschauen. Das gilt besonders dann, wenn man sich für ein Konto bei einer Filialbank entscheidet. Wer ein Girokonto eröffnet, dabei aber nicht genau auf die Konditionen blickt, der kann schnell in eine Kostenfalle geraten. Das gilt besonders in Zeiten von Niedrigzinsen.

Das Girokonto bei der Hausbank ist eröffnet und schon flattert die erste Überraschung ins Haus. Für die Übersendung der Kontoauszüge fallen zwei Euro an. Auf den Kontoauszügen dann der nächste Schock: Fünf Euro für die Ausstellung der Girokarte. So oder so ähnlich ist es sicherlich schon vielen Bankkunden gegangen, die sich bei ihrer regionalen Filialbank für ein neues Girokonto entschieden haben. Meist beschränkt sich die Beratung nämlich darauf, dass einem die monatliche Grundgebühr sowie die Soll- und Habenzinsen aufgelistet werden. Von zusätzlichen Gebühren ist keine Rede, denn die Banken gehen meist davon aus, dass sich die Details sowieso kaum ein Kunde durchliest. So entstehen paradoxe Situationen, in denen Bankkunden kaum fassen können, für was sie sonst noch alles bezahlen sollen.

Kreditkarten mit hohen Gebühren

Groß ist der Schock oft auch dann, wenn man sich zusätzlich zum Girokonto eine Kreditkarte wünscht. Viele regionale Banken haben zwar viele verschiedene Kreditkarten im Angebot, im Internet werden aber nur selten die Konditionen aufgelistet. Das führt dazu, dass Kunden in Hoffnung auf eine kostenlose Kreditkarte bitter enttäuscht werden. Stattdessen betonen Banken die Vorteile ihrer eigenen Kreditkarte und verweisen auf modernste Technik sowie die Möglichkeit, überall auf der Welt bezahlen zu können – Dinge also, die eine jede Kreditkarte mitbringt. Die Jahresgebühr soll dann meist mehr als 50 Euro betragen. Dazu kommen hohe Abhebegebühren, Zusatzkosten für den Auslandseinsatz und horrende Überziehungszinsen.

Kreditkarten im Internet vergleichen

Wer sich vor einer solchen Situation wappnen will, der sollte sich lieber zuvor im Internet informieren und sich verschiedene Angebote kostenloser Kreditkarten herausschreiben. Besonders wichtig ist bei der Suche die Jahresgebühr: Sie sollte bei null Euro liegen – und zwar nicht nur im ersten Jahr, sondern auch in allen Folgejahren. Der zweite Blick sollte dann den Gebühren und Zusatzleistungen einer kostenfreien Kreditkarte gelten. Besonders wichtig: Eine niedrige Auslandseinsatzgebühr und ein Wegfall der Abhebegebühr. Vorteile wie diese gibt es beispielsweise bei der DKB Visa-Kreditkarte. Wer nicht direkt im Internet zuschlägt, sondern lieber seine Hausbank nach einer kostenlosen Kreditkarte fragen will, der sollte die Angebote als Vergleich zur Beratung mitbringen. Ist man gut informiert, erhält man bei regionalen Banken nämlich meist deutlich bessere Angebote. Zwar können diese meist nicht ganz mit denen von Internetbanken mithalten, sind aber dennoch akzeptabel und lohnen sich besonders für Kunden, die eine enge Beziehung zu ihrer Bank haben.

Kostenlose Kreditkarten sind Standard

Heutzutage sollte man sich allerdings auf keinen Fall eine kostenpflichtige Kreditkarte aufschwatzen lassen. Kostenlose Kreditkarten gehören zum absoluten Standard, weswegen man im Kreditkartenvergleich mehr als 20 verschiedene gebührenfreie Karten von Visa, MasterCard und American Express findet. Das bedeutet keineswegs, dass sich gebührenpflichtige Kreditkarten nicht lohnen, doch dafür müssen sie auch große Zusatzleistungen bieten. Für Normalbürger dagegen lohnen sich solche Modelle meist nicht. Eine kostenlose Kreditkarte lohnt sich dagegen für jeden und sollte daher auch bei einer regionalen Bank das einzige Angebot sein, das man akzeptiert!

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