Finanzen: Das ändert sich ab 2020

24.02.2020
Finanzen: Das ändert sich ab 2020

Ständig treten neue Gesetze und Regeln in Kraft, die Sie als Verbraucher direkt betreffen. Hier sind die wichtigsten Änderungen rund um Kreditkarten, Geld und Finanzen ab 2020, damit Sie auf dem Laufenden bleiben: Dieses Mal geht es um den PSD2-Aufschub, sinkende Bahnpreise, steigende Flugpreise, Kassenbon-Pflicht und Instant Payment.

Was ändert sich ab 2020?

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Bitte beachten Sie, dass die Tellja GmbH, unmittelbar Ihr Vertragspartner wird und dass die Bedingungen der Tellja GmbH für den Prämienanspruch maßgebend sind. Die Tellja AGB können hier aufgerufen werden.

PSD2-Aufschub

Die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (Bafin) hat die Umsetzung der Zweiten Zahlungsdiensterichtlinie (PSD2) auch für kommendes Jahr ausgesetzt. Die strengeren Sicherheitsanforderungen beim Online-Banking und dem Bezahlen im Internet müssen demnach sogar erst frühestens am 1. Januar 2021 umgesetzt werden. Banken und Online-Shops können die Richtlinie bis dahin natürlich dennoch anwenden.

Bahnpreise sinken

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Seit Mitte Dezember 2019 ist klar, dass die Preise für Fahrkarten der Deutschen Bahn erstmals seit Jahren wieder sinken. Durch den Kompromiss der Bundesregierung beim Klimapaket liegt der Mehrwertsteuersatz bei 7 statt 19 Prozent. Diese Differenz gibt die Bahn direkt an die Kunden weiter.

Es gibt jedoch einen Wehrmutstropfen. Denn diese Ersparnis gilt erst ab einer Fahrtlänge von 50 Kilometern. Grundsätzlich können einige Bank-Kunden aber auch sparen, wenn sie viele Käufe per Kreditkarte bezahlen. Denn einige Institute versprechen Vorteile ab einem bestimmten Einsatz der Karte.

Flugpreise steigen

Im Gegensatz zur Deutschen Bahn sollen die Preise fürs Fliegen ab April 2020 wohl steigen. Auch hier hängt es mit einer Steuer zusammen. Denn dann soll die Luftverkehrssteuer und damit auch die Flugticket-Preise steigen. Der Aufschlag wird bei Flügen in Deutschland sowie in Ländern der EU rund 5 Euro (auf dann ca. 13 Euro) betragen. Bei längeren Flügen bis zu 6.000 Kilometern steigt der Preis demnach um fast 10 Euro auf 33 Euro. Darüber hinaus fallen 18 Euro mehr an – also annährend 60 Euro.

Kassenbon-Pflicht

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Ab diesem Jahr bekommen Kunden in Deutschland (höchstwahrscheinlich) zu jedem Einkauf einen Kassenbon. Dies soll gegen Steuerbetrug helfen. Dabei kann es sich beim Kauf auch nur um ein Brötchen oder einen Apfel handeln. Hochrechnungen haben ergeben, dass mit dieser Neuregelung wohl zwei Millionen Kilometer mehr Bons ausgegeben werden.

Diese Kassenzettel können nicht einmal im Altpapier entsorgen werden. Denn durch ihre Beschichtung gehört das Thermopapier in den Hausmüll. Besteht die Möglichkeit am Terminal, kann die Quittung auch per App oder E-Mail ausgestellt werden.

Wirtschaftsminister Peter Altmaier wollte die Bonpflicht aus Umwelt- und Bürokratiegründen jedoch noch verhindern. Viele Banken bieten Kunden außerdem eine Benachrichtigung kurz nach dem Einsatz einer Karte. Damit behalten Sie den Überblick über Ihre Ausgaben und können beim Missbrauch auch schnell reagieren.

Grenze für Instant Payment steigt

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Viele Banken bieten inzwischen Instant Payment an. Die Grenze für solche Echtzeit-Überweisungen liegt allerdings bei "nur" 15.000 Euro. Bei einem Autokauf könnte dieses Limit zum Beispiel problematisch werden. Ab 10. Juli 2020 soll sie deshalb wohl auf 100.000 Euro ansteigen.

Zahlungen per Instant Payment dürfen maximal 10 Sekunden dauern. Ob Ihre Bank diesen Service anbietet und zu welchen Konditionen, erfahren Sie im Preisverzeichnis oder Sie fragen direkt nach.

Bildquellen:

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