Garmin Pay ist in Deutschland verfügbar

15.06.2018
Garmin Pay ist in Deutschland verfügbar

Garmin Pay ist ab sofort auch in Deutschland verfügbar. Nutzer können damit kontaktlos per NFC-fähiger Smartwatch des Schweizer Unternehmens zahlen. Garmin kommt den ganz großen Tech-Giganten Google, Apple und Samsung hierzulande damit voraus. Aber funktioniert der mobile Bezahldienst von Garmin wirklich so einfach und was muss man dafür tun?

Kreditkarten-Ersatz am Handgelenk

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Mastercard und VIMpay bringen Garmin Pay nach Deutschland. Inhaber einer Smartwatch des Schweizer Herstellers können nun auch hierzulande damit zahlen. Dafür müssen Nutzer eine Mastercard hinterlegen. Kreditkarten von Visa oder anderen Anbietern funktionieren in diesem Fall (noch) nicht.

Bei der NFC-Zahlung per Garmin-Wearable werden sicherheitshalber keine Bankkonto- oder Kartennummern übertragen, sondern ausschließlich verschlüsselte Tokens. Die Bezahlfunktion kann mit einem Klick temporär gesperrt werden. Wird die Uhr vom Arm genommen, können Sie ebenso nicht mehr damit bezahlen.

Garmin lässt bankenunabhängig bezahlen

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VIMpay ist übrigens eine bankenunabhängige Prepaid-Lösung. Deshalb kann Garmin Pay in Verbindung mit jedem deutschen Geldinstitut genutzt werden. Allerdings benötigen Nutzer dafür eines der folgenden Geräte: vívoactive 3/3 Music und Forerunner 645/ 645 Music. Weitere kompatible Uhren sollen folgen. Eigener Aussage zufolge ist Garmin der erste Wearable-Hersteller, der Mobile Payment via NFC und Smartwach für Bankkunden aus Deutschland anbietet.

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Wege zu Garmin Pay

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In drei Schritten kann Garmin Pay mithilfe von VIMpay eingerichtet werden:

- Die VIMpay-App auf dem Smartphone installieren
- Ein VIMpay-Konto einrichten
- Das VIMpay-Konto mit dem Garmin Connect-Konto verbinden

Die sogenannte VIMpay-Mastercard wird mit einem bestehenden Konto verknüpft – egal bei welcher deutschen Bank. So kann Geld als Prepaid-Guthaben überwiesen werden. Reicht das Geld einmal nicht an der Kasse, kann man die VIMpay-Mastercard in Echtzeit aufladen.

Stimmen zum Deutschland-Start von Garmin Pay

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Garmin Pay funktioniert in Verbindung mit Mastercard weltweit bei mehr als 7 Millionen Akzeptanzstellen für kontaktlose Zahlungen. "Mit VIMpay und Mastercard haben wir uns zwei langjährige Branchenprofis aus dem Finanzbereich an Bord geholt, die unsere Vision für das erste Smartwatch-basierte Zahlungsverfahren für deutsche Bankkunden möglich machen", sagt Peter Weirether von Garmin.

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"Mastercard arbeitet eng mit führenden Technologie-Unternehmen daran, dass das Bezahlen für Menschen immer einfacher und zugleich auch sicherer wird", so Peter Bakenecker von Mastercard und fügt hinzu: "Die Nutzer von Garmin Pay in Deutschland können jetzt selbst erleben, wie bequem kontaktloses Bezahlen ist: Man braucht keine Geldbörse dabeizuhaben und bezahlt seine Käufe einfach durch das kurze Halten der Garmin-Smartwatch an das Kassenterminal. Dabei hat man dank unserer Tokenisierungs-Technologie die Sicherheit, dass während der Transaktion keine vertraulichen Karten-Informationen übertragen werden."

Garmin Pay kommt Tech-Giganten voraus

Medienberichten zufolge soll Google Pay Ende Juni 2018 in Deutschland starten. Zu Apple Pay gab es zwar immer wieder Gerüchte, aber noch keine offiziellen Stellungnahmen zum Launchtermin hierzulande. Ähnlich sieht es auch bei Samsung Pay aus. Garmin Pay kommt den großen Tech-Firmen damit zuvor – zumindest in Deutschland. Denn all diese mobilen Bezahldienste sind bereits weltweit in vielen anderen Ländern verfügbar.

Kreditkarte statt Extra-Geräten

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Sie können aber auch ohne Smartphone oder -watch kontaktlos bezahlen. Quasi alle neu ausgegebenen Kreditkarten besitzen einen NFC-Chip. Damit ersparen Sie sich in der Regel das Aufladen von Prepaid-Konten oder das Registrieren bzw. Anmelden bei neuen Accounts. Auch müssen Sie nicht alle 24 Stunden eine PIN in eine Uhr eingeben. Die neuen Geräte haben zwar ihre Reize, aber eine kostenlose Kreditkarte bietet ihnen ebenso diese Bezahlfunktion – ganz ohne viel Aufwand.

Bildquellen:

Fast alle Bilder: garmin.com
Kreditkarte: eigene