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Identitätsnachweis per PostIdent und VideoIdent

27.10.2016

Wie Banken die Identität ihrer Kunden bei Online-Produkten feststellen

Wenn die vergangenen Nachrichten eines bewiesen haben, dann sind es die Gefahren im Internet für den unversierten Nutzer. Aber auch in der realen Welt lauern Gefahren, welche ihr Ausmaß erst in der virtuellen Welt offenbaren. Wer sensible Dokumente, zum Beispiel den Bankauszug am Kontoauszugsdrucker, einfach in den dort befindlichen Papierkorb oder seinen Hausmüll wirft, der läuft akute Gefahr, dass diese Daten erbeutet und missbräuchlich genutzt werden.

Daher haben die meisten Banken gerade im Onlinebereich reagiert und Verfahren eingeführt, welche die Identität der Kunden bei Beanspruchung von Leistungen bestätigen. Die gängigsten Methoden sind das sogenannten PostIdent-Verfahren und VideoIdent-Verfahren. Aber was ist das eigentlich genau?

PostIdent-Verfahren

Beim PostIdent-Verfahren erhalten Kunden, zum Beispiel nach einem erfolgreich gestellten Kreditkartenantrag, nebst dem Vertrag eine Art Rücklieferschein, wie es bei Onlinehändlern gang und gäbe ist. Nachdem man seine Vertragsunterlagen ausgefüllt und in einen Briefumschlag gepackt hat, geht man mit diesen zur nächsten Postfiliale. Zeigt man nun den Rücksendebeleg für das PostIdent-Verfahren vor, fordert der anwesende Postmitarbeiter den Versender auf sich mit einem Ausweisdokument (Personalausweis oder Reisepass) zu identifizieren. Erst nachdem diese Identifikation erfolgreich durchgeführt wurde, werden die Dokumente an den Empfänger verschickt. In den meisten Fällen tragen als Service die zuständigen Banken die Kosten für dieses Verfahren, im Zweifel sollte man sich jedoch vorab erkundigen.

VideoIdent-Verfahren

Unsere Gesellschaft befindet sich im Wandel und die Digitalisierung schreitet stetig voran. Daher bieten auch einige Banken, zum Beispiel die DKB-Bank, das sogenannte Video-Identifikationsverfahren zur Identitätsfeststellung an. Hierbei ist es erforderlich, dass man ein Smartphone, Tablet mit Kamera oder einen Computer mit Webcam zur Hand hat. Erfüllt man diese Voraussetzungen ist es möglich die Identität anhand einer Videoübertragung festzustellen. Hierbei zeigt man seinem Gegenüber am anderen Ende der Leitung sein Ausweisdokument per Kamera und hält es vor sich, so dass man das Gesicht mit der abgebildeten Person auf dem Ausweisdokument identifizieren kann. Die Übertragung erfolgt selbstverständlich verschlüsselt. Vorteil bei diesem Verfahren ist, dass der Weg zur Postfiliale erspart bleibt und man seine Vertragsunterlagen über den nächsten Briefkasten versenden kann. Nachteil ist, dass man die erforderlichen Gerätschaften besitzen muss, um daran teilnehmen zu können.

Fazit

Beide der hier vorgestellten Verfahren dienen ausschließlich dem Schutz vor Missbrauch, so dass Bank und Kunde auf der sicheren Seite sind. Zugegebenermaßen sind beide Verfahren mit einem gewissen Aufwand verbunden, dienen aber zur Sicherheit, welche in diesem Bereich leider mittlerweile erforderlich ist.

Für nähere Informationen kann auch gerne unsere Hotline kontaktiert werden (0351-64757550 (Mo-Sa 8-20 Uhr, So 8-18 Uhr)), welche dem Interessenten mit Ratschlägen und Informationen diesbezüglich zur Seite steht.

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