ING-DiBa: Kürzerer Name, neues Logo

17.07.2018
ING-DiBa: Kürzerer Name, neues Logo

Die ING-DiBa will international einheitlich auftreten. Dafür fällt das "DiBa" weg und es bleibt das "ING". Außerdem passt die Frankfurter Onlinebank das Logo an (siehe Bild).

Alles neu macht der November?

Die ING-DiBa heißt ab November 2018 nur noch ING und verpasst sich auch ein neues Logo (siehe Bild). Die Direktbank mit Sitz in Frankfurt am Main ist eine Tochter der niederländischen ING Groep. Ab Ende des Jahres soll der Auftritt des Instituts damit international einheitlich sein – ganz ohne DiBa. Für Kunden soll sich dagegen nichts ändern.

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Die aktuell noch ING-DiBa genannte Bank verpasst sich damit nach 14 Jahren ein neues Aussehen. Das Institut sitzt aber weiterhin in Deutschland. Es bleibt als ING-DiBa AG im Handelsregister eingetragen und behält ebenso die Einlagensicherungsfonds des Bundesverbandes deutscher Banken bei. Auch an Verträgen wird sich im Rahmen der Umstellung nichts ändern. Es könnte jedoch vermutlich der Name der kostenlosen Kreditkarte "ING-DiBa VISA Card" angepasst werden. Aber was sind schon Namen, wenn der Inhalt gleich bleibt? Immerhin bietet diese Karte u.a. ein kostenloses Girokonto sowie eine beitragsfreie Partnerkarte.

Deutsche Bank-Geschichte dahin?

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Allerdings könnte mit dem "DiBa"-Zusatz (siehe Bild) ein Teil der deutschen Geschichte dieser Bank verloren gehen, so die Befürchtung. Denn das Institut ging aus der Frankfurter Bank für Sparanlagen und Vermögensbildung AG (BSV) hervor. Die niederländische ING Groep übernahm diese im Jahr 1998. Sechs Jahre später wurde aus DiBa die ING-DiBa. Nun will der Mutterkonzern aber einen international ausgerichteten Weg gehen. Der Jingle "Diba Diba Du" und der Claim "Die Bank und Du" sollen jedoch erhalten bleiben. In der neuen Werbekampagne soll erneut Dirk Nowitzki vorkommen. Der Basketballspieler und das Geldinstitut haben 2017 einen Lebenszeit-Vertrag unterschrieben.

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Das neue ING-Logo soll bis zum November nach und nach das alte ersetzen. Bis dahin können beide vorkommen. Ab Ende des Jahres soll zum Beispiel online, auf klassischen Briefen, Prospekten und Visitenkarten aber nur noch das kürzere Symbol verwendet werden. Mehr als 9 Millionen Kunden hat die Frankfurter Direktbank eigenen Angaben zufolge. Sie wäre in diesem Bereich das drittgrößte Institut in Deutschland.