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Kostenlose Kreditkarten und der öffentliche Nahverkehr

08.12.2015

Eine kostenlose Kreditkarte wird für Verbraucher jedes Jahr wichtiger. War es einst noch üblich, dass man hauptsächlich mit Bargeld bezahlte, werden zahlreiche Transaktionen heute nur noch per Kreditkarte erledigt. Ein gutes Beispiel ist der Kauf von Fahrkarten für öffentliche Verkehrsmittel. Dieser wird mittlerweile deutlich häufiger per Kreditkarte durchgeführt als noch vor einigen Jahren.

Immer mehr Verkehrsbetriebe haben erkannt, dass es sehr sinnvoll sein kann, an Fahrkartenautomaten die Bezahlung per Kreditkarte anzubieten. Besonders Touristen freuen sich, wenn sie ihre Fahrkarte schnell und einfach mit einer kostenfreien Kreditkarte bezahlen können. Bei Tickets für den öffentlichen Nahverkehr entstehen einem zudem keinerlei Zusatzkosten, denn bei allen Verkehrsbetrieben in Deutschland kostet der Fahrkartenkauf mit Kreditkarte dasselbe wie mit Bargeld. Bei der Deutschen Bahn dagegen fällt ab einer Zahlung von 50 Euro ein Kreditkartenentgelt an. Wer dagegen ein günstigeres Ticket kauft, der muss ebenfalls keinen Cent draufzahlen. Wenig überraschend setzen immer mehr Verbraucher beim Ticketkauf auf gebührenfreie Kreditkarten.

Im Ausland schon weiter

In Deutschland geht die Umrüstung auf Automaten, die kostenlose Kreditkarten akzeptieren, relativ schleppend voran. Wie so häufig sind andere Länder bei diesem Thema schon deutlich weiter. In Schweden beispielsweise kann man in allen öffentlichen Verkehrsmitteln mit einer kostenlosen Kreditkarte bezahlen – fast immer sogar kontaktlos. Zusatzgebühren gibt es selbstverständlich nicht. Interessant ist in Schweden auch, dass man oft sogar nur noch mit Karte bezahlen kann. Wer mit Bargeld am Automaten steht, der schaut oft blöd aus der Wäsche. Selbst in Osteuropa, wo die meisten Verkehrsmittel und Automaten deutlich älter sind als in Deutschland, kann man zumeist schon mit kostenlosen Kreditkarten bezahlen. Auch der kontaktlose Einkauf mit NFC ist bei den öffentlichen Verkehrsmitteln bereits in vielen Ländern möglich.

Ausbau geht schleppend voran

In Deutschland dagegen geht die Umrüstung kaum voran. Viele Fahrkartenautomaten nehmen auch heute nur Bargeld. Zum Ärgernis vieler Kunden akzeptieren manche Automaten sogar nur Münzen, was vielfach für Probleme sorgt. Automaten, die eine Zahlung per NFC erlauben, gibt es in Deutschland dagegen fast noch gar nicht. Das überrascht insbesondere deshalb, weil die kontaktlose Bezahlung so viel Zeit spart. Das ist nicht nur für Verbraucher, sondern auch für die Verkehrsunternehmen von Vorteil. Gehen Zahlungen schneller, benötigt man weniger Mitarbeiter respektive weniger Automaten und spart dadurch bei den Kosten. Doch die Umrüstung kostet eben auch Geld, weswegen viele Verkehrsbetriebe sich bislang zurückhalten. Lange allerdings wird es wohl auch in Deutschland nicht mehr dauern, bis man in allen Verkehrsmitteln mit einer kostenlosen Kreditkarte ein Ticket lösen kann.

Das Handyticket als Alternative

Bei einigen Verkehrsbetrieben ist es heute bereits möglich, ein sogenanntes Handyticket zu kaufen. Diese Tickets kann man entweder über die eigene Handyrechnung bezahlen oder aber online mit einer kostenlosen Kreditkarte. Die Systeme unterscheiden sich allerdings stark, weswegen man beim Handyticket nicht immer mit der eigenen gebührenfreien Kreditkarte bezahlen kann. Auch grundsätzlich gilt das System Handyticket nicht unbedingt als großer Erfolg, denn meist fehlt den Verbrauchern das Wissen über den Service. Touristen können mit dem Service zudem meist nichts anfangen, da dieser Typ von Ticket meist auf deutsche Nummern begrenzt ist. Der Ausbau der Infrastruktur mit Automaten, die gebührenfreie Kreditkarten akzeptieren, ist entsprechend zwingend notwendig.

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