Kreditkarte: vorbereitet in die USA reisen

10.08.2018
Kreditkarte: vorbereitet in die USA reisen

Die USA sind auch dieses Jahr als Sommerziel wieder sehr beliebt. Doch welches Zahlungsmittel ist das beste für eine Reise in die USA?

Der nächste Urlaub kommt bestimmt – das kann man sich auch in Hinblick auf eine Reise in die USA denken. Denn fast jeder Deutsche hat den Traum, mindestens einmal im Leben in die Vereinigten Staaten von Amerika zu fliegen. Im Internet gibt es ganze Foren, Webseiten und Facebook-Gruppen, die sich mit keinem anderen Thema als dem Urlaub in den USA beschäftigen. Manch einer fliegt nicht nur jedes Jahr, sondern sogar teilweise sogar mehrmals jährlich in die USA. Die Faszination ist groß und ungebrochen. Doch wer eine Reise in die Vereinigten Staaten plant, muss so einiges beachten. Neben einem Visum brauchen Sie auch das richtige Zahlungsmittel.

Welches Zahlungsmittel bietet sich für die USA an?

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Wer in den Vereinigten Staaten urlaubt, muss sich bezüglich des richtigen Zahlungsmittels ein wenig umorientieren. Für einen Urlaub innerhalb von Europa reicht vielleicht noch das Bargeld aus. Zwar lohnt sich beispielsweise eine Kreditkarte, aber nicht jeder setzt auf eine solche. Wer etwa hauptsächlich nach Spanien oder Italien fährt, kann sowieso in Euro bezahlen. Dazu muss man nicht einmal Geld wechseln. Eine Kreditkarte ist für Zahlungen vor Ort oder Abhebungen zwar sinnvoll, aber eben nicht zwingend erforderlich.

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Wer dagegen in die Vereinigten Staaten fährt, muss wirklich umdenken. Eine Zahlung in Euro ist selbstredend nicht möglich. Wer nur mit einigen Euro-Scheinen in die Staaten fährt, kann diese zwar theoretisch noch umtauschen. Die Umwechslungskurse sind sowohl am Flughafen als auch in der Stadt meist eher schlecht. Im schlimmsten Fall verliert man bis zu 40 Prozent. Wer am Ende dann zu viel übrig hat, muss das Geld wieder zurückwechseln. Dabei fallen noch einmal Gebühren an. Es geht insgesamt also sehr viel Geld verloren. Hinzu kommt ein Sicherheitsproblem. Denn wer sehr viel Bargeld auf einmal mitführt, kann immer auch ein Opfer von Diebstahl werden. Die Reise wäre dadurch komplett ruiniert.

Auch mit einer (reinen) Girokarte ist man in den Vereinigten Staaten nicht zwingend gut aufgestellt. Hierbei gibt es jedoch noch gewisse Unterschiede. Denn (ehemalige) EC-Karte ist nicht gleich EC-Karte. Im Prinzip gibt es in Deutschland drei Typen von Bankkarten:

  • Girokarten ohne zusätzliche Funktionalität
  • Girokarten mit V Pay-Funktionalität
  • Girokonto mit Maestro-Funktionalität

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Die einzige Art von Karte, die Sie auch außerhalb von Europa einsetzen können, ist die Maestro-Karte. Sie sollten also darauf achten, dass Ihre Girokarte ein solches Symbol hat. Sofern das nicht der Fall ist, können Sie in den USA auch kein Geld abheben und nicht bezahlen. Mit einer Maestro-Karte ist dies zwar möglich, aber in der Regel recht teuer. Denn im Ausland fallen meist hohe Gebühren für den Karteneinsatz an.

Als bestes Zahlungsmittel für Reisen in die USA hat sich die Kreditkarte herausgestellt. Das gilt in den USA vor allem deshalb, weil die Akzeptanz der Karte ausgezeichnet ist. Sie können im Prinzip fast überall mit einer Kreditkarte bezahlen und müssen sich rund um die Akzeptanz keine Gedanken machen. Auch der Bargeldbezug ist dank zahlreicher Geldautomaten in quasi jeder Stadt unproblematisch. Selbst in ländlichen Gegenden können Sie in der Regel überall mit einer Kreditkarte bezahlen. Besonders verbreitet sind Visa und Mastercard.

Worauf muss ich bei einer Kreditkarte für die USA achten?

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Dass eine Kreditkarte für eine Reise in die USA zum Pflichtprogramm gehören sollte, ist Ihnen hoffentlich bereits klar geworden. Dennoch gilt es noch einige Dinge zu klären. Denn in Deutschland gibt es nicht nur eine Kreditkarte, sondern eine große Auswahl. Im Idealfall entscheiden Sie sich nämlich nicht einfach für die Kreditkarte Ihrer Hausbank. Wenn Sie sich ein wenig umsehen und zum Beispiel unseren Vergleich nutzen, finden Sie meist bessere Kreditkarten und bezahlen für diese am Ende oft sogar weniger. Das Preis-Leistungsverhältnis ist bei Kreditkarten von Drittbanken in fast allen Fällen besser.

Doch woran genau liegt das? Hierbei spielen verschiedene Faktoren eine Rolle. Denn bei einer Kreditkarte für Reisen spielt keineswegs nur die Jahresgebühr eine Rolle. Zwar lohnt es sich fast immer auf eine kostenlose Kreditkarte zu setzen, es gibt allerdings Ausnahmen. Der erste wichtige Faktor ist generell die Abhebegebühr. Wenn Sie in die USA reisen, heben Sie vermutlich auch etwas Geld ab. Hier sollten Sie entsprechend auf eine Karte ohne Abhebegebühr setzen. Selbst unter den kostenlosen Kreditkarten finden Sie hier passende Optionen. Unsere Empfehlung ist die Santander 1plus Visa Kreditkarte. Bei dieser werden Ihnen sogar die teilweise anfallenden Automatengebühren erstattet.

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Für eine Reise in die USA spielt darüber hinaus auch die Fremdwährungsgebühr eine Rolle. Hierbei handelt es sich um Extra-Kosten, die immer dann anfallen, wenn Sie in einer anderen Währung als dem Euro bezahlen. In den Vereinigten Staaten werden Sie größenteils in US-Dollar bezahlen. Bei den entsprechenden Zahlungen müssen Sie auch mit der Fremdwährungsgebühr rechnen. Diese beträgt gemeinhin 1 bis 2 Prozent. Das wirkt zwar im ersten Moment nicht viel, kann allerdings eine relevante Rolle spielen. Geben Sie in Ihrem USA-Urlaub beispielsweise umgerechnet 5.000 Euro aus, bezahlen Sie zwischen 50 und 100 Euro Gebühren. Mit einer Kreditkarte ohne Fremdwährungsgebühr entfallen sie dagegen.

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Zuletzt würden wir Ihnen auch dazu raten, Versicherungsleistungen im Blick zu behalten. Mit einigen Kreditkarten können Sie beispielsweise von einer Auslandsreise-Krankenversicherung und einer Reiserücktrittskosten-Versicherung profitieren. Diese Versicherungen kosten sonst noch einmal zusätzlich und können eine Reise so stark verteuern. In Kombination mit einer Kreditkarte können Sie dagegen viel Geld sparen, was besonders bei einem längeren US-Urlaub sinnvoll sein kann. Was Sie vielleicht nicht wussten: Mit der Gebührenfrei Mastercard Gold gibt es sogar eine kostenlose Kreditkarte, die Ihnen Versicherungsleistungen auf Reisen bietet.

Sie sehen selbst: Mit dem richtigen Zahlungsmittel und einer kostenlosen Kreditkarte sind Sie bei Ihrer Reise in die USA bestens ausgestattet – egal, ob Sie erstmals in die Staaten fahren oder am liebsten mehrmals im Jahr.

Bildquellen:

Mann mit Geldbörse: unsplash.com - Artem Bali
Schamtische Geldbörse: pixabay.com - kreatikar
100-Euro-Scheine: Marlee | Dreamstime.com
Maestro-Logo: Mastercard
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Dollar-Bargeld: Scottnodine | Dreamstime.com
Gebührenfrei Mastercard Gold: eigene