Masterpass als neue digitale Bezahllösung

16.10.2019
Masterpass als neue digitale Bezahllösung

Mastercard brachte 2017 mit dem "Masterpass" ein digitales Portemonnaie („Digital Wallet“) auf dem Markt. Mit dieser Bezahlart sollten alle Zahlungs- und Versandinformationen an einem Ort sicher gespeichert werden. Mit Masterpass sollten Kunden mit nur wenigen Klicks sekundenschnell bezahlen (Stand: 2017). +++ UPDATE (10/2019): Mastercard stellt Masterpass ein +++

Masterpass – Das neue PayPal?

+++ UPDATE (10/2019): Mastercard stellt Masterpass ein +++

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Mastercard stellt Masterpass ab November 2019 in Deutschland ein. Die digitale Plattform hat das schnelle Bezahlen im Internet bei unterstützten Händlern ermöglicht. Nutzer mussten dazu nicht noch einmal ihre Daten eingeben, da sie diese in einem Profil hinterlegt haben. Masterpass funktioniert(e) also ähnlich wie PayPal und Amazon Pay.

Mastercard hat aber anscheinend eingesehen, dass der eigene Bezahldienst nicht entsprechend angenommen wurde. Der US-Konzern hat hervorgehoben, dass die Masterpass-Einstellung keine Auswirkungen auf die Verwendung der eigenen Karten hat. Karten von Mastercard können wie gewohnt an mehr als 44 Millionen Akzeptanzstellen weltweit eingesetzt werden – auch im Internet.

+++ Update-Ende +++

Masterpass ist eine neue Bezahllösung, um schnell und sicher im Internet einzukaufen. Vom Kreditkarten-Betreiber Mastercard ins Leben gerufen, funktioniert Masterpass ähnlich wie PayPal. Die Idee dahinter ist, dass der Masterpass-Nutzer schnell und sicher online zahlen kann. So spart er sich beim Online-Einkauf das Hinterlegen von Kundendaten und die erneute Eingabe der Kreditkartennummer (Stand: 2017).

Wie funktioniert Masterpass?

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Als erstes muss man einen Masterpass-Account erstellen. Man registriert sich also kostenfrei auf Masterpass.com und hinterlegt ein Profil. Persönliche Daten wie Lieferadresse(n) und die Bankdaten einer Maestro- oder Kreditkarte müssen für zukünftige Zahlungen hinterlegt werden. Nach der Registrierung kann man über Masterpass schnell und sicher online bezahlen, ohne jedes Mal sämtliche Nummern und Daten erneut einzugeben. Im Gegensatz zu PayPal ist kein Lastschrifteinzug vom Girokonto möglich, da der Kreditkartenanbieter Mastercard vornehmlich Kreditkarten unterstützt.

Um sich für Masterpass anzumelden, müssen Nutzer im Besitz einer der folgenden Karten sein:

  • Kreditkarte: Mastercard, American Express, Diners Club oder Visa
  • Debitkarte: Maestro
  • Andere Girocards (ehemals EC-Karten genannt) werden nicht akzeptiert


Wie vertrauenswürdig und sicher ist Masterpass?

Der Vorteil von Masterpass ist, dass zeitraubende Dateneingaben nicht mehr nötig sind. Denn die Lieferadresse und Kartendaten sind im Nutzerprofil durch die Registrierung bereits hinterlegt. Man braucht also beim Online-Shopping mit Masterpass seine Kontodaten nicht noch einmal eingeben. Auch sind die Masterpass-Profil-Daten mehrstufig gesichert und werden verschlüsselt übermittelt.

Optional kann man sich per mobile TAN zusätzlich absichern und bekommt eine vierstellige Nummer auf das Smartphone, die man bei der Zahlung eingeben muss, um die Transaktion auszulösen (Stand: 2017).

Wo kann ich mit Masterpass bezahlen?

Viele große Online-Shops und Shopping-Plattformen bieten Masterpass als Zahlungsart an. Um die Bekanntheit von Masterpass zu erhöhen, werben einige Händler mit attraktiven Rabatten und Gutscheinen bei Zahlung per Masterpass.

Demnach lohnt es sich, Masterpass einmal auszuprobieren. In über 600 Online-Shops kann man sparen, wenn man Masterpass als Zahlungsart auswählt und die Zahl der Akzeptanzstellen wächst in Zukunft voraussichtlich auch weiter an (Stand: 2017).

Masterpass als Alternative zu PayPal?

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Masterpass ist eine Alternative zu PayPal, wenn man beim Online-Shopping ohnehin schon viel mit Kreditkarte bezahlt. Auch bei PayPal ist eine Kreditkarten-Zahlung möglich. Aber die Sicherheit bei der Zahlung mit Masterpass ist durch die mobile TAN deutlich höher und bietet eine zusätzliche Absicherung vor Fremdzugriff (Stand: 2017).

Bildquellen:

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