Mit der Kreditkarte ins Bürgeramt

23.08.2018
Mit der Kreditkarte ins Bürgeramt

Die Kreditkarte wird immer mehr zu einem flexiblen Zahlungsmittel im Alltag – nur nicht bei öffentlichen Verwaltungsstellen. Das könnte sich jetzt ändern.

In den vergangenen Jahren hat sich bezüglich der Akzeptanz von Kreditkarten viel getan. Mittlerweile können Sie z.B. schon seit einigen Jahren bei dem Discounter Aldi per Mastercard, Visa und Co bezahlen. Auch bei anderen Supermärkten ist die Kreditkarten-Zahlung zum Standard geworden. Dasselbe gilt für Tankstellenketten, Baumärkte und andere Händler, bei denen in der Regel größere Einkäufe getätigt werden.

Natürlich gibt es auch in dieser Hinsicht noch Potenzial. Denn nicht jeder Händler akzeptiert Kreditkarten. Nichtsdestotrotz zeigt sich immer mehr, dass Karten von Visa und Mastercard in der Mitte der Gesellschaft angekommen sind. Im Online-Handel ist die Akzeptanz seit jeher sehr gut. Eine Ausnahme sind allerdings oft öffentliche Verwaltungsstellen.

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Die Bürgerämter kommen in der modernen Welt an

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Sie heißen überall anders, machen aber meist dasselbe: Sogenannte Bürgerämter oder Bürgerbüros. Sie kümmern sich darum, dass Sie einen neuen Personalausweis oder Reisepass bekommen und sind auch für viele andere Dienstleistungen relevant. Häufig sind diese Services auch mit Kosten verbunden. Bleibt nur eine Frage: Wie kann ich vor Ort bezahlen? Gerade auf dem Land ist die Antwort hier meist recht ernüchternd: teilweise ausschließlich bar. Nur wer Bargeld dabei hat, kann sich auch seinen Pass abholen. In den vergangenen Jahren hat sich vielerorts aber einiges getan: Die Zahlung funktioniert immerhin auch mit einer Girokarte.

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Visa, Mastercard und Co spielen bei der Zahlung im Bürgeramt dagegen heute noch keine Rolle. Das soll sich in immer mehr Städten ändern. Denn in mehreren Kreisen hat die lokale Regierung entschieden, zukünftig auch die Zahlung per Kreditkarte zu akzeptieren. Meist geht es dabei um Kreditkarten von Visa und Mastercard. Weniger gängige Varianten wie American Express werden vorerst nicht akzeptiert. Doch gerade, wenn Sie auf eine kostenlose Kreditkarte setzen, sind dies gute Nachrichten. Die meisten Modelle dieser Art sind nämlich Visa- und Mastercard-Kreditkarten. Zukünftig können Sie mit diesen also eventuell Ihren Reisepass oder den neuen Personalausweis bezahlen.

Geplant ist zudem, dass nicht nur bestimmte Dienstleistungen, sondern alle Services in einem Bürgeramt per Kreditkarte bezahlt werden können. Das gilt dann in den Städten, in denen sich die Ämter um mehrere Bereiche gleichzeitig kümmern, auch für die Führerscheinstelle oder den Kauf spezieller Müllsäcke. Durch die gängige Zersplitterung der verschiedenen Tätigkeitsbereiche ist jedoch nicht zu erwarten, dass Sie schon in Kürze überall mit Mastercard und Visa Card bezahlen können, wenn Sie mit staatlichen Leistungen zu tun haben. Ein kleiner Fortschritt ist in jedem Fall besser, als gar keiner.

Kreditkarten werden zu einem gängigen Zahlungsmittel

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Dass auch Bürgerämter mittlerweile Visa und Mastercard akzeptieren, zeigt gut, dass Kreditkarten auch in Deutschland langsam aber sicher zu einem gängigen Zahlungsmittel werden. In vielen anderen Ländern werden sie schon seit Jahren in fast allen Bereichen des täglichen Lebens angenommen. Die USA sind hier ein Vorreiter. Aber auch in anderen europäischen Staaten wie Schweden, Großbritannien oder Frankreich können Sie im Alltag per Kreditkarte bezahlen. Wussten Sie beispielsweise, dass Sie in Frankreich sogar bei vielen Bäckereien per Visa oder Mastercard bezahlen können?

In Deutschland ist dies in der Regel noch Zukunftsmusik. Dennoch wird die Kreditkarte zu einem gängigen Zahlungsmittel. Kaum eine andere Option hat in den vergangenen Jahren einen größeren Akzeptanzgewinn erzielt. Aktuell ist es aber noch so, dass Sie immer ein alternatives Zahlungsmittel mitführen sollten. Dies könnte sich in den nächsten Jahren ändern und dafür sorgen, dass Sie in Zukunft nur noch eine Kreditkarte mitführen müssen.

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Dass Kreditkarten zu einem gängigen Zahlungsmittel werden, liegt nicht nur an der steigenden Akzeptanz im Einzelhandel. Verschiedene Statistiken zeigen, dass immer mehr Verbraucher auf Visa, Mastercard und Co setzen. Nicht nur die Zahl der ausgegebenen Kreditkarten ist in Deutschland in den vergangenen Jahren gestiegen. Auch die Anzahl der getätigten Zahlungen ist spätestens seit der Einführung der EU-Zahlungsrichtlinie zur Deckelung der Interbankenentgelte angewachsen. Dabei wird deutlich: Noch nutzen die Deutschen ihre Kreditkarte hauptsächlich für größere Anschaffungen. Mit der schnell voranschreitenden Expansion der Near Field Communication (NFC) könnten sie mehr für kleinere Zahlungen genutzt werden – darauf hoffen zumindest die Kreditkartenanbieter.

Kostenlose Kreditkarten auf dem deutschen Markt

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Kreditkarten wie die 1plus Visa Card von Santander sind nicht nur kostenfrei. Sie bieten auch noch Zusatzleistungen. Dazu gehören beispielsweise gebührenfreie Abhebungen im In- und Ausland. Manch eine kostenfreie Kreditkarte umfasst sogar zusätzliche Versicherungsleistungen, die ansonsten nur ausgewählten Premium-Kreditkarten vorbehalten sind. Suchen Sie ein flexibles Zahlungsmittel für den Alltag und den Einkauf im Internet, ist eine kostenlose Kreditkarte genau die richtige Wahl.

Fest steht in jedem Fall, dass Sie mit einer Kreditkarte an immer mehr Akzeptanzstellen bezahlen können. Sie dürfen sich also auf zusätzliche finanzielle Freiheit und ein besonders einfaches Zahlungsmittel freuen – gerade ohne Kosten sollte man auf diesen Komfort nicht verzichten.

Bildquellen:

Mann und Kreditkarten: pixabay.com - mohamed_hassan
Geldbeutel mit Bargeld und Karten: pixabay.com - kreatikar
Geldbeutel mit Mastercard und Visa: pixabay.com - Manuchi
Beratung: Konstantin Chagin | Dreamstime Stock Photos
Visa Card: Visa
1plus VISA Card: eigene