Neuerungen ab April 2018

29.03.2018
Neuerungen ab April 2018

Jeden Monat treten neue Gesetze und Regeln in Kraft, die Sie als Verbraucher direkt betreffen. Hier sind die wichtigsten Änderungen rund um Kreditkarten und Finanzen ab April 2018 – und nein, dabei handelt es sich jeweils nicht um einen Scherz.

Hilton passt Treueprogramm an

Hilton ändert das eigene Bonusprogramm: Die US-Hotelkette schafft den sogenannten "Double Dip" ab April 2018 ab. Mit dieser Option konnten Sie als Mitglied des Treuprogramms "Hilton Honors" für einen Aufenthalt Hotelpunkte und Airline-Meilen sammeln. Stattdessen will das Unternehmen ein einfacheres System einführen: Ab April erhalten "Hilton Honors"-Mitglieder Basispunkte für jeden ausgegebenem US-Dollar. Silber-Mitglieder bekommen 20 Prozent, Nutzer mit Gold-Status 80 Prozent und Diamond-Mitglieder 100 Prozent mehr Punkte.

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Darüber hinaus gibt es noch weitere Neuregelungen. Insgesamt will Hilton das Bonusprogramm attraktiver für treue Statusmitglieder machen, vernachlässigt dafür aber Reisende, die nicht über den Silberstatus hinauskommen. Nächtigen Sie aber wirklich regelmäßig in Hilton-Hotels, könnte sich die gleichnamige Kreditkarte der Kette für 48 Euro im Jahr lohnen. Diese Karte bietet Ihnen die folgenden Bedingungen:

  • Gold-Status bei "Hilton Honors"
  • 5.000 Honors-Punkte als Willkommensbonus
  • 2 Honors-Bonuspunkte je Euro im Hilton Hotel
  • 1 Honors-Bonuspunkt je Euro beim Einkaufen
  • 10 Prozent Rabatt auf Speisen und Getränke im Hilton Hotel
  • Flexible Teilzahlung
  • Kontaktloses Bezahlen

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Hilton kooperiert für diese Kreditkarte mit der DKB. Die Berliner Direktbank gibt auch die kostenlose "DKB VISA Kreditkarte" heraus. Mit dieser Karte können Sie zumindest kostenfrei im DKB-Club Punkte und Prämien sammeln. Soll die Hilton-Kreditkarte zusätzlich noch Reise-Versicherungen enthalten, kostet sie jährlich bereits 83 Euro. Ähnliche Versicherungen bietet dagegen die Gebührenfrei Mastercard Gold – ein Vergleich lohnt sich also.


Netflix und Co: Streaming auch im EU-Ausland möglich

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Fast verpasst: Bereits seit Ende März 2018 können Sie Streaming-Abos auch im EU-Ausland nutzen. Denn die EU hat das sogenannte Geoblocking abgeschafft. Abo-Anbieter dürfen Ihre Inhalte also nicht mehr in jedem einzelnen Land vermarkten. Bisher konnten Sie in der Regel Filme oder Musik im Abo nur in Deutschland streamen, nicht aber im Auslandsurlaub (zum Beispiel in Frankreich). Dies hat sich nun geändert.

Allerdings gilt dieser Neuregelung nur für vorrübergehende Aufenthalte, nicht aber, wenn Sie sich dauerhaft im EU-Ausland aufhalten. Streaming-Anbieter wie zum Beispiel Amazon Prime und Netflix können Sie übrigens problemlos mit einer kostenlosen Kreditkarte bezahlen. Um wirklich von dieser Neuerung profitieren zu können, müssen Sie in der Regel Ihre aktuelle Wohnsitzadresse und Ihre Kreditkartennummer angeben.

Bildquellen:

Kartenzahlung: Andrey Popov | Dreamstime.com
Hotelzimmer: Alfonso D'agostino | Dreamstime Stock Photos
DKB-Karte: DKB
Paar: Nyul | Dreamstime.com