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NFC-Zahlungen mit American Express-Kreditkarten funktionieren häufiger

05.02.2018

American Express hatte lange mit Akzeptanzproblemen zu kämpfen. Langsam beginnt sich das zu ändern. Doch es gibt weitere gute Neuigkeiten: Auch die NFC-Zahlung funktioniert mit Kreditkarten von American Express (Amex) immer häufiger.

Sie haben bei den letzten attraktiven Angeboten für die Payback-Kreditkarte zugeschlagen oder sich dank des hohen Startbonus‘ für eine American Express Gold Card entschieden? Kaum ein anderer Kreditkartenanbieter bietet so attraktive Boni für Neukunden wie American Express. Dafür müssen Sie aber mit einem Nachteil zurechtkommen: Die Akzeptanz der Kreditkarten des US-Herausgebers ist deutlich geringer als die von Visa und Mastercard. Doch es gibt gute Neuigkeiten: Die Akzeptanz von American Express steigt immer weiter.

Offizielle Zahlen zur Akzeptanz gibt es kaum

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Rund um die Akzeptanz von Kreditkarten ist es leider immer schwierig, an offizielle Zahlen zu kommen. Die Herausgeber geben nur recht grobe Zahlen an und reden diese in Pressemeldungen zudem gerne schön. Doch wer einen Blick auf die größeren Einzelhändler in Deutschland wirft, der kann sich selbst ein gutes Bild der generellen Akzeptanz machen. Dabei fällt auf, dass American Express gerade bei den Supermärkten auf dem Vormarsch ist. Seit dem vergangenen Jahr akzeptieren sowohl Aldi als auch Lidl Kreditkarten von American Express. Karten von Visa und Mastercard konnten Kunden bei diesen Händlern schon einige Monate länger einsetzen.

Doch auch ansonsten tut sich etwas: Bei über 50 Prozent der größeren deutschen Online-Händler können Sie mittlerweile mit einer American Express-Kreditkarte bezahlen (Stand: 02/2018). Hier ist die Akzeptanz von Visa und Mastercard zwar weiterhin größer, dennoch können Sie auch Ihre Amex-Kreditkarte mittlerweile recht problemlos im Internet einsetzen. Auch bei der Reisebuchung sollten Sie auf keine Probleme stoßen, denn sowohl Fluggesellschaften wie die Lufthansa oder andere Transportunternehmen wie die Deutsche Bahn akzeptieren American Express als Zahlungsmittel. Dazu kommt, dass die meisten Hotelketten und Buchungsportale wie Expedia ebenfalls problemlos Kreditkarten aller Anbieter annehmen.

NFC-Zahlung wird in Deutschland immer einfacher

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American Express gibt bereits seit mehr als einem Jahr alle neuen Kreditkarten mit einem NFC-Chip aus. Sie erkennen dies daran, dass die Karten ein kleines Symbol mit drei unterschiedlich großen Halbkreisen haben. Dieses Symbol zeigt, dass Ihre Karte NFC-fähig ist. Doch was heißt das eigentlich? Sofern ein Händler ebenfalls ein NFC-Terminal hat, können Sie Zahlungen bis zu einem Betrag von 25 Euro (perspektivisch soll diese Schwelle weiter steigen) ohne das übliche Einstecken der Karte in ein Lesegerät begleichen. Sie müssen Ihre Karte einfach an das Terminal halten und die Zahlung wird automatisch abgewickelt. Dabei ist zudem keine Eingabe von PIN oder Unterschrift notwendig – diese wird nur hin und wieder als Sicherheitscheck fällig.

Darüber hinaus können Sie per NFC auch dann bezahlen, wenn der Betrag über 25 Euro liegt. Sie müssen dann zwar trotzdem Ihre PIN eingeben oder eine Unterschrift leisten, sparen sich aber den Aufwand des Einsteckens der Karte in das Lesegerät. Bei einigen Händlern zahlen Sie zudem auch heute schon Beträge bis 50 Euro ohne weitere Verifizierung. Perspektivisch soll das bei mehr Händlern und schlussendlich sogar generell möglich sein. NFC ermöglicht es Ihnen so, dass Sie einfacher und schneller bezahlen können. Gerade bei kleineren Beträgen ist dies ein enormer Vorteil, der Zahlungen mit Kreditkarten sogar einfacher macht als mit Bargeld.

Aktuell können Sie unter anderem bei diesen Händlern per NFC bezahlen (Auswahl; Stand: 02/2018):

  • Aldi (Aldi Nord & Aldi Süd)
  • Edeka
  • Lidl
  • Media Markt
  • Rewe
  • Saturn
  • Rossmann
  • und viele weitere

Es ist davon auszugehen, dass im Laufe des Jahres 2018 fast alle deutschen Akzeptanzstellen von Kreditkarten auch eine Zahlung per NFC ermöglichen werden.

Amex-Kreditkarten und die Zahlung per NFC

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Wir haben Ihnen bereits beschrieben, dass NFC in Deutschland immer häufiger funktioniert und auch American Express alle neuen Kreditkarten entsprechend ausgestattet hat. Doch wenn Sie bereits versucht haben, eine NFC-Kreditkarte von American Express an einem passenden Terminal einzusetzen, wurden Sie bislang oft enttäuscht. Woran das liegt, konnte der US-Konzern bislang nicht erklären. Während Sie bei vielen Händlern bereits im vergangenen Jahr problemlos mit Visa oder Mastercard per NFC bezahlen konnten, funktionierte dies mit Amex-Karten meist nicht. Das Problem dahinter war nicht nur Kunden, sondern auch Händlern unbekannt.

Scheinbar ändert sich allerdings einiges, denn Sie wie selbst feststellen können, funktioniert die NFC-Zahlung mit American Express-Kreditkarten mittlerweile immer häufiger. Egal ob bei einer Kaffeekette wie Starbucks oder einem Supermarkt – die NFC-Zahlung mit American Express funktioniert in der Regel absolut problemlos. Scheinbar wurde die Technik im Hintergrund weiterentwickelt, sodass die Akzeptanzprobleme vorerst der Geschichte angehören. Sofern ein Händler also American Express akzeptiert und zudem über ein NFC-Terminal verfügt, können Sie mittlerweile absolut problemlos mit einer entsprechenden Karte bezahlen. Auch wenn Sie in der Vergangenheit schlechte Erfahrungen gemacht haben, sollten Sie dies probieren – denn inzwischen sollte die NFC-Zahlung auch mit Amex funktionieren.

Die Vor- und Nachteile einer NFC-Zahlung

Eine Zahlung per NFC mit Kreditkarten von American Express, Visa und Mastercard bringt Ihnen allen voran eine große Zeitersparnis. Bei einer Zahlung bis 25 Euro brauchen Sie für die Durchführung mittlerweile selten länger als zehn Sekunden. Mit anderen Zahlungsmittel dauert der Prozess in der Regel länger. Auch Händler profitieren davon, da sie so weniger Personal benötigen und somit geringere Ausgaben haben. Gerade deshalb ist davon auszugehen, dass NFC sich in den kommenden Monaten und Jahren noch weiter ausbreiten wird. Positiv ist ansonsten auch, dass bei einer NFC-Zahlung weiterhin alle Ihre üblichen Vorteile gelten. Sammeln Sie beispielsweise Punkte in einem Bonusprogramm, etwa mit der Payback-Kreditkarte? Dieser Vorteil gilt selbstredend auch bei NFC-Zahlungen, sodass Sie auch weiterhin profitieren können.

Problematisch ist die NFC-Zahlung eventuell nur in Hinblick auf den Sicherheitsgedanken. Sollte Ihnen Ihre Karte gestohlen werden, könnte ein Betrüger ohne Verifizierung Einkäufe bis 25 Euro durchführen. Zwar gibt es routinemäßige Checks, bei denen eine Eingabe der PIN oder eine Unterschrift nötig ist, diese kommen aber „nur“ in regelmäßigen Abständen vor. Eine NFC-Kreditkarte ist also gewissermaßen ein etwas größeres Risiko. Sofern Sie diese im Ernstfall aber sofort sperren lassen, hält sich das Risiko in Grenzen. Insgesamt können Sie von der Innovation NFC in jedem Fall profitieren.

Bildquellen:

Payback American Express: payback.net
Kontaktlos bezahlen: 27259621 Mihail Degteariov | Dreamstime.com
Frau bezahlt mit Karte: Gpointstudio | Dreamstime.com

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