Ohne Girokonto KEINE Kreditkarte!

29.03.2017
Ohne Girokonto KEINE Kreditkarte!

Immer mal wieder wird sich bei unserer Bestellberatung erkundigt, ob man zum Beispiel sein monatliches Gehalt auf einer Kreditkarte eingehen lassen kann, da manche Kreditkarten ja „ohne neues Girokonto“ beworben werden. Der Fokus in dieser Aussage liegt im Wort neu, was in diesem Zusammenhang bedeutet, dass das Kreditkartenprodukt mit einem bestehenden Girokonto bei der Hausbank des Kunden „verknüpft“ werden kann.

Mit Ausnahme der guthabenbasierten Prepaid-Kreditkarte ist also immer ein Girokonto notwendig, von welchem die Belastungen auf der Kreditkarte via Lastschrift oder Überweisung ausgeglichen werden, der Hauptunterschied besteht lediglich darin, dass bei manchen Kreditkartenangeboten ein neues Girokonto zwingend miteröffnet werden muss oder das bei der Hausbank bereits bestehende Girokonto verwendet werden kann. Um die einzelnen Vorteile der jeweiligen Variante zu erörtern, folgen nun die entsprechenden Erläuterungen.

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Kreditkartenprodukt ohne neues Girokonto

Hier wäre aus unserem Portfolio zum Beispiel die Deutschland-Kreditkarte der Hanseatic Bank zu erwähnen, diese kommt ohne neues Girokonto aus und kann mit einem bereits bestehenden Girokonto, egal bei welchem deutschen Bankinstitut, verknüpft werden. Somit kann man ohne großen vorherigen Aufwand beispielsweise eine dauerhaft jahresgebührfreie Kreditkarte (Classic-Variante!) erhalten.

Kreditkartenprodukt inklusive Girokonto

In dieser Variante wird das Kreditkartenprodukt nur in Verbindung mit einem neuen Girokonto, über welches auch die Abrechnungen der Kreditkarte erfolgen, herausgegeben. Diese Variante ist je nach Vorliebe des Kunden Fluch oder Segen. Die einen möchten gerne das bestehende Girokonto behalten, die anderen erfreuen sich über die Kostenreduktion, da diese Girokonten zumeist noch kontoführungsgebührenfrei angeboten werden. Hier wäre zum Beispiel das Kombiprodukt der DKB Bank aus unserem Portfolio zu erwähnen.

Angst vor einem Girokontowechsel muss man jedoch nicht haben, zumeist bieten die Banken einen kostenlosen Kontowechselservice an bei welchem beispielsweise sämtliche Daueraufträge oder verbleibendes Restguthaben einfach auf das neue Konto übertragen werden ohne das der Kunde damit administrativen Verwaltungsaufwand hätte.
Kunden ohne Girokonto aufgrund schlechter Bonität

Mit Einführung des „Jedermannskontos“ sind zum Glück die Anrufe mit jenem Hintergrund in unserem Hause recht rar geworden. Es gibt allerdings immer noch eine klaffende Lücke, denn das Jedermannkonto umfasst nur private Girokonten. Möchte sich hingegen jemand aus seiner sozialen Situation mittels Selbstständigkeit „befreien“, benötigt er ein Geschäftskonto und hat hierbei oftmals das Problem nirgends ein guthabengeführtes Geschäftskonto eröffnen zu können. Jenen Anrufen empfehlen wir das Onlinekonto welches jedem selbstständigen ermöglicht ein Geschäftskonto zu eröffnen unabhängig seiner Bonität oder Schufa-Auskunft.