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PayPal erlaubt in Österreich Zahlung mit Bankkonto

20.11.2014

Ein bislang fast exklusiver Markt der Kreditkarte, die Zahlung via PayPal, gerät ins Wanken. Der US-amerikanische Zahlungsdienstleister hat in Österreich die Zahlung über Bankkonto eingeführt. Kunden, die auf eine Kreditkarte verzichten wollen, können somit zukünftig kostenlos PayPal nutzen. Diese Möglichkeit gibt es in Deutschland bereits seit mehreren Monaten.

Es ist kein Paukenschlag, denn immerhin bietet PayPal die Zahlung über das Bankkonto in Deutschland schon seit mehreren Monaten an. Dennoch gerät die Macht der gebührenpflichtigen und kostenlosen Kreditkarten im Online-Geschäft ein wenig ins Wanken, immerhin setzen viele Zahlungsdienstleister auf neue Methoden. So nun auch PayPal in Österreich. Im Nachbarland waren Zahlungen über die PayPal-Plattform bislang ausschließlich über Kreditkarten möglich, wer also nicht sein Konto „aufladen“ wollte, um erst dann Zahlungen durchführen zu können, der musste eine Kreditkarte hinterlegen. Das ändert sich nun.

Autorisierung durch E-Mail und Passwort

Die Österreicher können von nun an auch auf die Alternative zur kostenlosen Kreditkarte, ein normales Bankkonto, setzen. Um eine sichere Zahlung zu gewährleisten, müssen Kunden sich über die Kombination aus E-Mail und Passwort einloggen. Bei der Bezahlung können sie dann entweder ein neues Bankkonto angeben oder ein hinterlegtes Konto wählen. Um den Datenschutz der Kunden zu gewährleisten, erhält der Händler, der die Zahlung empfängt, keine Daten über den Überweisenden. Das bedeutet, dass der Käufer sich keine Sorgen um die Übermittelung seiner Kontodaten machen muss. PayPal erfährt zwar die Kontodaten, dafür aber nicht den Verwendungszweck. So will das Unternehmen größtmögliche Privatsphäre und Sicherheit garantieren.

Zahlung mit Kreditkarte bringt Vorteile

In Deutschland wird das System der Verknüpfung mit einem Bankkonto allerdings nicht so häufig genutzt wie die Zahlung mit Kreditkarte. Die Begründung dahinter ist einfach: Wer etwa mit einer kostenlosen Kreditkarte zahlt, der kann sein Geld im Falle eines Betrugs zurückfordern. Darum kümmert sich gewöhnlich die Kreditkartenfirma, die hinter dem jeweiligen Produkt steht. Ganz anders bei der Überweisung via PayPal. Wer sich für die Bezahlung über ein Girokonto entscheidet, der kann sein Geld nicht zurückfordern – auch dann nicht, wenn der Händler die Ware nicht übersendet. Dann allerdings hilft unter Umständen auch PayPal. Die Firma hat in Kooperation mit dem Mutterkonzern Ebay einen Zahlungsschutz, der Käufer bei Zahlungen auf Ebay schützt.

Abwicklung von zehn Millionen Zahlungen täglich

Angst müssen PayPal-Kunden allerdings auch bei der Wahl des Bankkontos bei Bezahlung nicht haben. Der Finanzdienstleister wickelt nach eigenen Angaben jeden Tag zehn Millionen Zahlungen ab und ist dafür bekannt, in Betrugsfällen enorm kulant zu sein. Sollte bei Zahlungen mit einem Bankkonto oder einer gebührenfreien Kreditkarte also einmal etwas schief gehen, hilft PayPal entweder bei der Aufklärung des Falls oder erstattet den Schadensbetrag zurück. Auch deswegen nutzen viele Kunden bei der Bezahlung im Internet die praktische und schnelle Zahlung via PayPal. Wer allerdings bereits eine gebührenpflichtige oder kostenlose Kreditkarte von Visa, MasterCard oder American Express im Geldbeutel hat, muss nicht zwingend auf PayPal setzen. Die direkte Zahlung mit Kreditkarte ist im Online-Geschäft zumeist genauso sicher und geht genauso schnell. Auch hier erhalten sowohl Käufer als auch Verkäufer eine sekundenschnelle Garantie über die erfolgreiche Abwicklung der Zahlung. Dadurch ist ein sicheres Geschäft ohne Probleme garantiert.

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