Sicherheit von Kreditkarten steigt weiter

02.05.2018
Sicherheit von Kreditkarten steigt weiter

Kreditkarten werden immer wieder als das Zahlungsmittel schlechthin dargestellt. Doch es gibt auch Gefahren – gleichzeitig aber auch die passenden Lösungen.

Wer mit einer Kreditkarte einkauft, hat es meist sehr einfach. Ein Einkauf mit einer Kreditkarte geht laut verschiedenen Studien signifikant schneller als eine Zahlung mit Bargeld oder anderen Zahlungsmitteln. Auch im Internet bezahlen Sie mit einer Kreditkarte innerhalb weniger Sekunden. Doch dieser Komfort kann immer auch zu einer Schwachstelle werden, denn die Einfachheit kann zu Lasten der Sicherheit gehen. Rein statistisch ist die Kreditkarte zwar sogar sicherer als viele andere Zahlungsmittel, doch subjektiv bleibt teilweise ein ungutes Gefühl. Für die Gefahren einer Karte gibt es zum Glück allerdings auch die richtigen Lösungen.

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Chips für kontaktloses Bezahlen sind keine echte Gefahr

Recht häufig wurde in den letzten Monaten und Jahren darüber diskutiert, dass die neue NFC-Technologie zu einer Goldgrube für Datendiebe werden könnte. Die Problematik lässt sich schnell erklären. Nahezu jede neue ausgegebene Kreditkarte in Deutschland, das gilt auch für kostenlose Kreditkarten, kommt mit einem sogenannten NFC-Chip daher. Dieser ermöglicht es, dass Sie im Einzelhandel schnell kontaktlos bezahlen können. Der Chip tauscht mit dem Zahlungsterminal innerhalb von Sekunden alle wichtigen Informationen aus und sorgt dafür, dass die Zahlung innerhalb von wenigen Sekunden erledigt ist. Bei Zahlungen bis 25 Euro ist dabei nicht einmal die Eingabe einer PIN oder eine Unterschrift notwendig. Das sorgt zum einen dafür, dass Zahlungen mit NFC enorm schnell und simpel sind, kann zum anderen bei Diebstahl oder Verlust der Karte auch zu einer Gefahr werden.

Doch die NFC-Technologie zeigt sich statistisch als überraschend sicher. Ernstzunehmende Missbrauchsfälle gibt es in Deutschland nicht, die Zahl der gemeldeten Missbrauchsfälle ist deutlich niedriger als bei anderen Zahlungsmitteln. Die Erklärung dafür ist schnell zu finden: NFC-Zahlungen sind nur bis maximal 25 Euro ohne Verifizierung möglich – für Hacker oder Diebe sind die Summen in der Abwägung von Gewinn und Risiko zu klein. Dazu kommt, dass eine Zahlung per NFC meist nur wenige Male ohne Verifizierung möglich ist – stichprobenartig ist eine Verifizierung dennoch nötig. In diesem Fall würden die Betrüger auffliegen. Sobald einmal eine Verifizierung nicht erbracht wurde, kann die Karte erst nach einer erneuten Verifizierung bei einem Händler wieder für kontaktlose Zahlungen eingesetzt werden.

Doch damit nicht genug: Die NFC-Technologie könnte theoretisch auch von findigen Händlern mit portablen Terminals ausgenutzt werden. Die Kreditkarten sind immer empfangsbereit und führen Zahlungen bei einem Abstand von wenigen Zentimetern automatisch aus. Zum einen ist es sehr komplex an ein NFC-fähiges Terminal zu kommen, zum anderen müsste man einer Kreditkarte enorm nahekommen. Das merken Sie schon daran, dass Sie die Kreditkarte enorm nah an das Kartenterminal halten müssen. Sofern mehrere NFC-Kreditkarten im selben Portemonnaie sind, kann ebenfalls keine Zahlung durchgeführt werden, weil die Signale sich gegenseitig überlagern und damit blocken.

Wem auch diese Sicherheit nicht genug ist, der findet zusätzlich eine weitere Option: Sogenannte Schutzhüllen aus Kohlefaser. Diese existieren entweder als gesamtes Portemonnaie oder nur für die einzelne Kreditkarte. Durch die Zusammensetzung sind die Etuis nicht für die Funktechnologie durchlässig. Ein Betrüger hätte also gar keine Möglichkeit, „Kontakt“ mit dem jeweiligen Chip aufzunehmen und eine falsche Zahlung zu provozieren. Wem die reguläre Sicherheit von NFC-Kreditkarten nicht genug ist, der findet in solchen physischen Lösungen die perfekte Variante, um sich noch besser zu schützen. Erwerben können Sie solche Etuis im Einzelhandel und bei ausgewählten Online-Händlern.

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Zahlungen im Internet werden sicherer

Doch nicht nur für das oftmals kritisierte Sicherheitsproblem von NFC-Kreditkarten gibt es Lösungen. Auch die Zahlung mit Kreditkarten im Internet wird immer wieder als mögliche Gefahr dargestellt. Das liegt daran, dass bei einer Zahlung im Internet eine vergleichsweise geringe Verifizierung notwendig ist. Bei der Abwicklung der Zahlung müssen Sie meist nur Ihren Namen, Ihre Kartennummer, das Ablaufdatum und teilweise auch den drei- oder vierstelligen CVC-Code eingeben. Theoretisch wäre es also möglich, dass eine jede Person, welche die Karte in der Hand hat, mit dieser auch eine Zahlung im Internet durchführt. Dabei ist es bei Internetzahlungen nicht einmal relevant, ob der Zahlende und der Leistungsempfänger dieselbe Person sind. Sie könnten also problemlos mit einer Kreditkarte einer dritten Person etwas für sich selbst kaufen.

Theoretisch wäre dies bei einem Diebstahl der Kreditkarte entsprechend ein großes Risiko. Mit einer gestohlenen Karte könnte ein Betrüger im Internet auf Shopping-Tour gehen. Bei Kreditkarten von American Express (hier ist die CVC anders als bei Visa und Mastercard auf der Vorderseite der Karte zu finden) würde sogar ein Foto der Vorderseite oder ein kurzer Blick auf die Kreditkarte ausreichen, um die Karte missbräuchlich zu verwenden. Trotz dieser theoretischen Sicherheitslücke hat sich allerdings auch die Zahlung mit Kreditkarten im Internet noch nicht als Problem erwiesen. Vielmehr kommt es auch bei Zahlungen im Internet bislang nur sehr selten zu Missbrauchsfällen rund um Kreditkarten – zumindest in Deutschland.

Allerdings wird das Problem dennoch angegangen, auch vom Gesetzgeber. Die Europäische Union plant im Rahmen der Einführung einer neuen Verordnung eine Pflicht zur zusätzlichen Verifizierung bei Zahlungen im Internet. Schon heute bekommen Sie davon etwas mit. Sofern Sie nämlich im Internet mit einer kostenlosen Kreditkarte oder einer Premium-Karte bezahlen, müssen Sie teilweise eine zusätzliche Verifizierung erbringen. Diese erfolgt auf einer weitergeleiteten Webseite, auf der Sie entweder ein Passwort oder eine SMS-TAN eingeben müssen. Durch die mehrstufige Verifikation kann ein Betrüger mit der Plastikkarte selbst nicht mehr viel anfangen. Ihre Sicherheit als Karteninhaber wird entsprechend deutlich erhöht. Spätestens 2019 soll diese doppelstufige Verifizierung sogar zur Pflicht werden – Zahlungen mit Kreditkarte werden also noch sicherer.

Haftung bei Kreditkarten ist stark begrenzt

Doch auch generell müssen Sie sich rund um die Sicherheit Ihrer Kreditkarte grundsätzlich keine großen Sorgen machen. Eine in diesem Jahr in Kraft getretene EU-Verordnung begrenzt Ihre Haftung bei Kreditkartenmissbrauch auf nun mehr 50 Euro pro Schadensfall. Sollte Ihre Karte gestohlen werden und missbräuchlich verwendet werden, ist Ihre Haftung stark begrenzt. Bei vielen Banken bezahlen Sie sogar überhaupt keine Strafe, wenn Ihre Karte entwendet wurde. Vorsicht ist nur geboten, wenn Sie grob fahrlässig handeln. Sofern das nicht der Fall ist, müssen Sie sich rund um die Haftung (fast) keine Sorgen machen. Nicht umsonst ist die Kreditkarte eines der sichersten Zahlungsmittel überhaupt.