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Verbraucher ärgern sich über hohe Gebühren

19.02.2015

Viele Bankkunden ärgern sich momentan gewaltig. Zahlreiche Institute verschicken Schreiben an ihre Kunden, denen zu entnehmen ist, dass sich die Gebührenstruktur ändert. Zum Positiven? Keineswegs, denn zahllose Institute drehen an der Gebührenschraube. Manchmal wird aus einer kostenlosen Kreditkarte sogar eine gebührenpflichtige. In einigen Fällen kann ein Wechsel lohnen.

Begründungen für Kostenerhöhungen gibt es viele, sinnvoll sind nicht alle. Auf Grund der Niedrigzinsen und den dadurch sinkenden Gewinnen drehen viele Banken an der Gebührenschraube. Für Verbraucher bedeutet das oftmals höhere Kosten. Betroffen sind dabei oft diejenigen, die sich selten mit Finanzthemen auseinandersetzen. Zwar müssen Banken über Änderungen bei den Gebühren informieren, wer aber nicht ausführlich liest, der übersieht Gebührensteigerungen gerne einmal. Am Ende wird dann aus der kostenlosen Kreditkarte teilweise sogar ein Kostenpunkt, mit dem man nie und nimmer gerechnet hätte. Erhöhungen der Kreditkartengebühren sind aber keineswegs die einzigen Mittel, um dem Kunden mehr abzunehmen. Auch die Kontoführungsgebühr oder andere Spezialgebühren wurden zuletzt von vielen Instituten erhöht.

Starker Anstieg der Gebühren verärgert Kunden

Würde ein moderater Anstieg der Gebühren stattfinden, würden sich die meisten Verbraucher vermutlich nicht weiter aufregen. Was derzeit aber teilweise passiert, ist alles andere als moderat. Wie die Stuttgarter Zeitung berichtet, hat etwa die Kreissparkasse Ludwigsburg die Gebühren für die Kreditkarte Gold von 50 Euro auf 72 Euro erhöht. Das Beispiel steht sinnbildlich für teilweise absolut horrende Gebühren, die schon fast sittenwidrig sind, denn während die Gebühren steigen, bleiben die Leistungen gleich oder verschlechtern sich sogar. Eine kostenlose Kreditkarte gibt es bei vielen stationären Instituten sowieso schon nicht mehr, nun werden aber die bereits früher eher teuren Karten sogar noch unerschwinglicher.

Direktbanken widersetzen sich dem Trend

Nicht jeder allerdings ist von den teils krassen Gebührenerhöhungen betroffen, denn besonders bei Direktbanken gibt es auch weiterhin kostenlose Kreditkarten. Egal ob bei der Deutschen Kreditbank (DKB) oder der comdirect – von Gebührensteigerungen will man bei den großen Direktbanken nichts wissen. Durch die schlanke Kostenstruktur können die Institute ihren Kunden auch weiterhin attraktive Angebote machen. So wird die gebührenfreie Kreditkarte in Deutschland auch weiterhin existieren, den fallenden Gewinnen im Bankensektor zum Trotz. Auch zahlreiche unabhängige Anbieter von Kreditkarten zeigen, wie es geht. So etwa Barclaycard, das mit seiner New Visa-Kreditkarte ein sehr attraktives gebührenfreies Modell im Angebot hat. Auch die Schwarze Kreditkarte, momentan sogar mit einem attraktiven Willkommensbonus beworben, überzeugt als unabhängige kostenlose Kreditkarte.

Ein Wechsel kann sich teilweise lohnen

Was also tun, wenn aus der kostenlosen Kreditkarte auf einmal ein viel zu teures Modell geworden ist? Da gibt es mehrere Möglichkeiten. Ein direktes Gespräch mit der Bank kann manchmal helfen, um die Gebühren wieder zu senken. Sollte das nicht klappen, kann man die neue Situation entweder akzeptieren oder sich zu einer Kündigung entschließen. Bei der Kreditkarte ist das besonders einfach, denn zahlreiche kostenlose Kreditkarten gibt es auch ohne Girokontobindung. Das bedeutet, dass die Karten auch in Verbindung mit einem bereits existierenden Girokonto genutzt werden können. Das lohnt sich insbesondere dann, wenn ein Ansprechpartner bei der Bank weiterhin wichtig ist. Wer sowieso alles im Internet erledigt, der kann sich auch für eine gebührenfreie Kreditkarte bei einer Direktbank entscheiden.

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