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Vorsicht vor unbekannten Anrufern!

26.11.2016

Dieser Appell gilt natürlich im Allgemeinen, schließlich gibt es genug unredliche Personen auf der Welt. Hierbei meinen wir aber im Besonderen Anrufer, welche sich als Mitarbeiter einer Software-Firma wie Microsoft ausgeben, um so Zugang zum Computer zu erhalten. Diese Masche ist zwar bereits seit mehr als fünf Jahren polizeilich bekannt, dennoch fallen noch immer PC- und Laptop-Nutzer darauf herein.

Doch welcher Trick steckt genau dahinter? - Eigentlich ist er ganz einfach, leider.

Wie bereits oben beschrieben, rufen die Betrüger an und geben sich als Software-Firma aus, um dann sein Opfer auszuspionieren. Der Anrufer teilt mit, das etwas mit dem Rechner nicht in Ordnung sei. Dies macht er auf Pigeon-Englisch, hierbei handelt es sich um eine Pidgin-Sprache. In diesem Fall geht es sich um eine vereinfachte Sprache, welche aus englischen, chinesischen und deutschen Teilen besteht.

Mit diesem Hintergrund und da fast jeder irgendein Problem mit dem Computer hat, hört der Angerufene weiter zu. Dieser wird nun aufgefordert eine Fernwartungssoftware wie Teamviewer oder ähnliches zu installieren oder anderweitig Zugang zu gewähren. Auf dem Bildschirm sieht der Nutzer nichts weiter Beunruhigendes, allerdings dient das nur als Verschleierung. Der Täter manipuliert im Hintergrund den Rechner, dabei wird zum Beispiel ein Trojaner zum Ausspionieren der Passwörter installiert.

Sobald die Schadsoftware auf dem Computer installiert wurde, teilt der Anrufer mit, das der Fehler behoben wurde und das Opfer wird zur Kasse gebeten. Die angepeilte Zahlungsart ist hierbei die Kreditkarte, wobei der Kriminelle die Kreditkartennummer, das Ablaufdatum und den Sicherheitscode auf der Rückseite abfragt. Falls keine Kreditkarte zur Hand ist, wird das Geld auch gerne per Western Union angenommen. Der Anrufer verabschiedet sich nun und freut sich über sein erschlichenes Geld.

Daher gilt, man sollte keinem unbekannten Anrufer glauben und erst recht keinem Fremden Zugang zum Computer gewähren. Ebenfalls sollte man keinem seine Kreditkartendaten mitteilen sowie sollte man einen guten Schutz, wie einen aktuellen Virenscanner, für den Computer nutzen. Falls man sich seine Passwörter nicht merken kann und sich diese notieren möchte, dann nicht auf dem Rechner, sondern klassisch auf Papier.

Ist man bereits Opfer von dieser kriminellen Machenschaft geworden, sollte man schnell den Rechner von Trojanern und Co. befreien, alle Passwörter ändern, die Kreditkarte sperren lassen und unbedingt Anzeige bei der Polizei erstatten.

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