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Warum Hotels immer öfter eine Kreditkarte verlangen

18.02.2017

Das hat einen einfachen Grund und zwar geht es um die Vermeidung von Zechprellerei. Als Zechprellerei wird bezeichnet, wenn sich in einem Gastronomiebetrieb ein Gast der Bezahlung entzieht. Das Wort Zechprellerei ist bereits seit Jahrhunderten bekannt. Als „Zeche“ bezeichnete man im 15. Jahrhundert eine Wirtshausrechnung und mit „prellen“ meinte man früher stoßen, aufschlagen, hochschleudern, daher stammt der Ausdruck „die Zeche prellen“.

In Zukunft müssen Hotelgäste damit rechnen, sich künftig öfter per Kreditkarte legitimieren zu müssen. Damit werde auch das Risiko verringert, dass die Hotels auf Kosten auf Diebstählen aus den Zimmern oder auf nicht bezahlten Getränken aus der Minibar sitzenblieben, sagt der Landesgeschäftsführer des Hotel- und Gaststättenverbandes Dehoga, Dirk Ellinger.

Leider kommt es immer wieder vor, dass Gäste ihre Übernachtung nicht bezahlen können oder wollen und dann einfach abreisen. Laut Ellinger sind diese Betrüger meist Mehrfachtäter. Nach seiner Erfahrung gibt es zudem immer wieder Ärger, weil Gäste hauseigene Gegenstände wie zum Beispiel Bademäntel mitgehen lassen, den Verzehr von diversen Getränken oder Co. aus der Minibar verschweigen oder die die Nutzung vom Bezahlfernsehen beim Check-Out unterschlagen. In Einzelfällen seien sogar schon komplette Fernseher aus dem Hotelzimmer gestohlen worden.

Deutsche Hotels sicherten sich verstärkt dagegen ab, indem sie zur Bezahlung eine Kreditkarte als Legitimation verlangten, sagte Ellinger. „Der Trend, dass bei der Buchung nach der Kreditkarte gefragt wird, kommt von der Großhotellerie an Bahnhöfen und Flughäfen, wo es häufiger Probleme gibt.“ Auch bei Online-Buchungen über diverse Portale sei die Reservierung mit Kreditkarte schon lange üblich. Allerdings gibt es auch Ausnahmen, zum Beispiel Hotels in ländlichen Regionen verzichteten häufig auf diese Art der Legitimation.

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