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Wieder Startup-Pleite – diesmal traf es Plastc

28.04.2017

Die High-Tech-Kreditkarte SmartCard von Plastc sollte bis zu 20 Kredit- und Debitkarten in einer bündeln, doch leider meldete das amerikanische Startup nun Insolvenz an. Im Jahre 2014 begann die Firma als Crowdfunding-Projekt Gelder zu sammeln, im Gegenzug sollten alle Unterstützer eine SmartCard erhalten. Bis jetzt wurden 9 Millionen US-Dollar für Vorbestellungen eingenommen, doch dies war anscheinend nicht genug.

Plastc wollte unsere Portemonnaies aufräumen, denn bis zu 20 Kreditkarten sollten in der SmartCard gebündelt werden können. Mithilfe eines berührungsempfindlichen Displays, welches sich auf der etwas dickeren Karte befände, sollten Nutzer zwischen den eigenen darauf gespeicherten Bezahl- und Bonuskarten wählen. Man hätte sich nur noch die Zugangsdaten zur Plastc-Karte merken müssen, um flexibel bezahlen zu können. Doch daraus wird nichts mehr, leider wird es nun für die Unterstützer äußerst schwierig werden ihr Geld zurückzuerhalten.

„Nach großen Fortschritten bei der Entwicklung hat Plastc alle Optionen ausgeschöpft, das zur Fortführung des Projekts nötige Kapital zu beschaffen“, heißt es in einer Erklärung auf der Plastc-Website. Weiter ist dort zu lesen, dass seit Eröffnung des Insolvenzverfahrens Plastc nicht mehr als Ansprechpartner zur Verfügung stehe und keinerlei Rückzahlungen tätigen könne. Zudem wurden allen Mitarbeitern fristlos gekündigt.

Bis zuletzt habe das Unternehmen versucht Investoren ins Boot zu holen. Es gab sogar einen Investor der 6,75 Millionen Dollar anbot, doch leider zog dieser sein Angebot im letzten Moment zurück. Es bestand im Februar 2017 auch eine Chance auf eine Förderung in Höhe von 3,5 Millionen Dollar, so Plastc. Nach eigener Aussage hätte dieses Kapital für die Herstellung und Auslieferung der SmartCard ausgereicht.

Ein britisches Unternehmen hat es dagegen geschafft eine solche Karte auf den Markt zu bringen und zwar das Fintech Startup Curve. Zumindest fast, denn die kostenlose Karte können im Moment nur Selbstständige und Firmen erhalten. Aktuell befindet sie sich auch noch in der Beta-Phase, ist aber in vollem Umfang nutzbar. Via eigens erstellter App kann der Nutzer aus seinen hinterlegten Karten wählen und bezahlen.

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