Wird die Kreditkarte überflüssig?

20.10.2018
Wird die Kreditkarte überflüssig?

Der Aufstieg der Kreditkarte könnte bald vorbei sein. Denn mobiles Bezahlen und neue Technologien wollen die Karte überflüssig machen. Ob sie es schaffen?

In wenigen Lebensbereichen verändern sich die Dinge so schnell wie beim Bezahlen. Vor 100 Jahren gab es in manchen Regionen der Welt noch den Tauschhandel, anderswo wurde mit Gold oder anderen Edelmetallen bezahlt. Vor 50 Jahren wurde in Deutschland im Prinzip alles mit Bargeld beglichen. Heute dagegen gibt es einen bunten Mix aus verschiedenen Zahlungsoptionen. Das Bargeld ist zwar noch da, verliert aber an Bedeutung. Andere Zahlungsmittel wie die Kreditkarte, die Girocard oder Online-Zahldienste wie PayPal werden mehr eingesetzt. Generell hat sich rund um die Art der Zahlungen viel verändert. Die größten Summen fließen nicht mehr bar, sondern per Überweisung oder Co zwischen Banken.

Unser Tipp für Sie!

N26 Kreditkarte + bis 10 % Rabatt bei Booking.com

- Mastercard ohne Grundgebühr
- kostenloses Girokonto inklusive
- auf Wunsch Dispokredit
- MoneyBeam: Geld an Freunde senden
- Geld ein- und auszahlen in zahlreichen Shops

N26 Kreditkarte
Mehr Infos
* Kunden erhalten bei Bezahlung mit Ihrer N26 Mastercard bis zu 10 % Rabatt bei Booking.com. Die Anzahl der Aufenthalte, für die eine Gutschrift erhalten werden kann, ist nicht begrenzt.
Bedingungen laut N26: Diese Aktion läuft vom 30. September 2019 bis zum 10. Januar 2020, Änderungen vorbehalten. Das Angebot gilt nur für Kunden von N26 in Deutschland, Österreich, Irland, Frankreich, Spanien, Italien, den Niederlanden, Belgien, Portugal, Finnland, Luxemburg, Slowenien, Estland, Griechenland, der Slowakei, Großbritannien, Polen, Schweden, Dänemark, Norwegen, Liechtenstein, Island und der Schweiz. Preise auf Smartphones und PCs können unterschiedlich sein. Um die Gutschrift für deine Reisebuchung zu erhalten, gibst du die Nummer deiner N26 Mastercard bei der Buchung an und zeigst die Karte zusammen mit deiner Onlinereservierung bei der Ankunft in deiner Unterkunft vor. Du erhältst die Gutschrift frühestens 64 Tage nach deinem Aufenthalt. Sie wird auf Grundlage des Originalbetrags der Buchung in Euro berechnet und in Euro erstattet; dabei können Währungsumrechnungsgebühren anfallen. Sollten nach der Buchung noch Änderungen vorgenommen werden, wird die Gutschrift entsprechend angepasst und anhand des endgültigen Rechnungsbetrages berechnet. Die Gutschrift gilt nur für die Kosten der Unterkunft, davon ausgenommen sind Steuern, zusätzliche Gebühren oder Aufschläge sowie Stornierungsgebühren. Alle anderen Gebühren und Kosten, unter anderem für Steuern, Servicegebühren, den Verzehr von Speisen oder Getränken oder Zimmerservice, werden für die Gutschrift nicht anerkannt. Die Gutschrift ist nicht übertragbar, nicht kumulierbar, kann nicht gegen Bargeld oder andere Produkte eingetauscht oder in Verbindung mit anderen Werbeaktionen, Angeboten, Gutscheinen, Rabatten oder Vergünstigungen genutzt werden, sofern nicht anders angegeben. Das Angebot kann mit dem Genius-Treueprogramm kombiniert werden. Bei Fragen zu deiner Buchung auf booking.com wende dich bitte an den Kundenservice von booking.com.

Macht Mobile Payment die Kreditkarte überflüssig?

fingerabdruck-smartphone-biometrie-klein

In Zeiten so schneller Veränderung fragt man sich, ob die heutigen Zahlungsmittel in einigen Jahren schon wieder Geschichte sind. Gerade in Ländern wie Schweden wird immer wieder die Debatte angestoßen, ob man nicht schon bald komplett auf Bargeld verzichten könnte. In Nordeuropa bezahlen die meisten Verbraucher längst mit Karte. In Deutschland ist vergleichbares noch nicht denkbar. Doch auch hier tut sich etwas. Die Deutschen zahlen schon heute deutlich häufiger mit Karte als noch vor zehn Jahren. Doch wenn das Bargeld irgendwann verschwinden könnte, was ist dann mit anderen Zahlungsmitteln? Zuletzt hört man beispielswiese immer wieder, dass sich auch die Kreditkarte in einigen Jahren überlebt haben könnte. Doch ist das realistisch?

Als eine der größten Gefahren für die Kreditkarte wird das Mobile Payment beschrieben. Hierbei handelt es sich um die Möglichkeit, mit einem Smartphone oder beispielsweise auch einem Fitnessarmband zu bezahlen. Man kann Zahlungen also übers Konto oder Kreditkarte tätigen, aber ganz ohne die Karte. Hier stellt sich natürlich konkret eine Frage. Braucht man die Kreditkarte künftig überhaupt noch oder reicht eine Verknüpfung von Smartphone und Konto aus. Weitere technologische Fortschritte werden zum Beispiel beim „Connected Car“ erwartet. Schon bald soll es möglich sein, dass man beim Take-Away oder an einer Tankstelle ganz einfach mit dem Auto bezahlt.

logos-mastercard-visa

Manches davon klingt noch wie Science-Fiction. Mobiles Bezahlen dagegen ist schon in der Mitte der Gesellschaft angekommen – zumindest in den USA. Hierzulande steigt die Anzahl der mit dem Smartphone durchgeführten Zahlungen ebenfalls. Fraglich erscheint nur, ob das die Kreditkarte als Zahlungsmittel wirklich überflüssig macht. Bislang profitieren Visa, Mastercard und Co vom Trend des mobilen Bezahlens. Viele Nutzer hinterlegen nämlich ihre Kreditkarte beim Mobile Payment. Dadurch erhalten die Anbieter sogar größere Umsätze als zuvor. Was die Kreditkarte obsolet machen könnte, hilft ihr aktuell sogar weiter und macht sie zu einem häufig genutzten Zahlungsmittel. Technischer Fortschritt muss also nicht zwingend der Todesstoß der Kreditkarte sein. 

Unser Tipp für Sie!

norisbank Top-Girokonto Mastercard + 100 € Prämie*

- Mastercard dauerhaft ohne Grundgebühr
- inkl. kostenloses Girokonto
- im Ausland kostenfrei Geld abheben
- sofort 500 € Verfügungsrahmen
- Abrechnung monatlich über norisbank-Konto

norisbank Top-Girokonto Mastercard
Mehr Infos
* Die Prämie ist nicht übertragbar und gilt nur für den Abschluss eines aktiv genutzten Top-Girokontos (bei erfolgreich durchgeführtem Online-Antrag bis 31.12.2019 und dessen unverzüglichem Versand gem. dem Antrag beiliegender Checkliste an die norisbank GmbH). Als aktiv genutzt gilt das Top-Girokonto, wenn Sie mindestens fünf Zahlungspartner (Überweisungseingänge wie z.B. Gehalt, Pension, Rente, etc. und Lastschriften wie z.B. Miete, Strom, Gas, Handy, DSL, GEZ, Fitness-Studio, Vereine, Versicherungen etc.) automatisiert über den norisbank Online-Kontowechselservice bis 29.02.2020 informieren (www.norisbank.de/kontowechsel). Zudem gilt die Aktion nur für Personen, welche in den letzten 12 Monaten kein Girokonto bei der norisbank hatten. Aktion gilt nicht für Girokonto plus, Basis- und Pfändungsschutzkonten. Die Prämie ist nicht mit anderen Aktionen und Prämien der norisbank kombinierbar und wird bis 31.03.2020 Ihrem norisbank Top-Girokonto gutgeschrieben. Voraussetzung: Der Girokontovertrag wird nicht widerrufen.

Braucht man die Kreditkarte zukünftig noch im Internet?

frau-tablet-dkb

Fraglich erscheint in Anbetracht des großen technischen Fortschritts auch, ob man die Kreditkarte in Zukunft noch für Zahlungen im Internet braucht. Schon heute können Verbraucher bei Zahlungen im Internet zwischen verschiedenen Zahlungsoptionen wählen. Da gibt es beispielsweise die Rechnung, die Lastschrift oder Vorkasse. So kann man ganz einfach per Girokonto bezahlen und bräuchte eben keine Kreditkarte. Andererseits gibt es auch noch andere Zahlungsdienste wie PayPal, die sich mit dem Girokonto oder einer Kreditkarte verknüpfen lassen. Und dann ist da noch paydirekt, ein Dienst, den die deutschen Banken zum großen Star im Zahlungsverkehr der Zukunft sehen. 

Einzig die Verbraucher sehen das scheinbar anders. Denn paydirekt kommt in Deutschland kaum vom Fleck. Die Deutschen bezahlen im Internet lieber per Rechnung, mit einer kostenlosen Kreditkarte oder per PayPal. Auch wenn paydirekt verspricht, dass man schnell und sicher direkt vom eigenen Girokonto bezahlt. Ohne, dass der Händler die Daten der Zahlung erhält, wird der Dienst nicht wirklich angenommen. Das liegt sicherlich auch daran, dass PayPal im Prinzip genau dasselbe ermöglicht und zudem auch eine Verknüpfung mit Kreditkarten bietet. Nicht umsonst ist PayPal in diesem Bereich in Deutschland auch Marktführer.

paypal-app-home

Auch deshalb wird die Kreditkarte im Internethandel so schnell wohl nicht obsolet. Denn die Markanteile steigen insgesamt sogar. Durch die Verknüpfung mit PayPal haben die Kartenkonzerne noch eine zusätzliche Komponente am Markt. In Statistiken werden Zahlungen per PayPal, hinter denen eine Kreditkarte steht, dem Zahlungsdienstleister zugerechnet. Würde man sie rausrechnen, wäre die Kreditkarte in vielen Ländern das wichtigste Zahlungsmittel im Online-Handel. Auch wenn sich der Online-Zahlungsmarkt zukünftig so weiterentwickelt, ist es unwahrscheinlich, dass Kreditkarten schnell überflüssig werden.

Warum setzen die Verbraucher überhaupt auf Kreditkarten?

rote-blaue-kreditkarten-klein

Fragen kann man sich in diesem Moment natürlich, warum die Kreditkarte der neuen Technologie gegenüber bestehen kann. Die Antwort auf diese Frage ist relativ einfach: Flexibilität. Wer sich für eine Kreditkarte entscheidet, erhält in den seltensten Fällen nur ein Zahlungsmittel. Mit einer Karte von Visa oder Mastercard kann man im Online-Handel genauso wie im Einzelhandel bezahlen. Das ermöglicht kaum ein anderes Zahlungsmittel. Auch die Zahlung im In- und Ausland ohne Probleme ist ein entscheidender Faktor, der die Flexibilität und damit Beliebtheit der Kreditkarte erklärt.

Doch das ist bei Weitem nicht alles. Denn Zusatzleistungen wie kostenlose Abhebungen oder auch Versicherungen machen die Kreditkarten als Zahlungsmittel meist attraktiver als andere Optionen. Dazu können Sie mit einigen Karten auch Cashback, Meilen oder Punkte sammeln – ein Faktor, der Kreditkarten noch attraktiver macht. Außerdem gibt es natürlich noch einen namensgebenden Vorteil: einen Kredit. Wer mit einer echten Kreditkarte bezahlt, muss meist nicht direkt für die Ausgaben blechen, sondern erhält gewissermaßen einen Zahlungsaufschub.

Bildquellen:

Garminpay im Café: garmin.com
Mobile Payment: MSLGroup Germany GmbH/Mastercard
Logos: Mastercard
DKB: DKB
PayPal: PayPal
Rote und blaue Kreditkarte: Neirfy | Dreamstime.com