Mit Kreditkarte kontaktlos per NFC bezahlen

Dank NFC-Chip ermöglichen inzwischen die meisten kostenlosen Kreditkarten sowie Bankkarten das kontaktlose Bezahlen. Mithilfe des Übertragungsstandards "Near Field Communication" (NFC; deutsch: Nahfeldkopplung) können diese Karten Daten über kurze Strecken (maximal 4 cm) via Funktechnologie austauschen. Die PIN und Unterschrift entfallen in der Regel bei Beträgen bis 25 oder sogar bis 50 Euro. 

Mit Kreditkarte kontaktlos per NFC bezahlen

RFID und NFC
Hintergrundwissen

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NFC ist ein mit dem bereits bekannten RFID verwandter Standard. Unter RFID (engl. Radio-frequency identification) versteht man eine auf Radiowellen basierende Technik zur Identifikation und Lokalisierung von Objekten. Sie reicht teilweise über mehrere Meter hinweg. Die Kommunikation findet zwischen einem eindeutig identifizierbaren Transponder und einem Lesegerät statt. Das könnten zum Beispiel eine NFC-fähige Kreditkarte und ein Kassensystem im stationären Handel sein - hierbei allerdings nur mit geringem Abstand.

Die NFC-Technologie ist im Grunde eine Weiterentwicklung des RFID-Standards. Leitlinien und Merkmale für NFC-fähige, kontaktlose Chipkarten, darunter Kreditkarten oder auch der elektronische Personalausweis, finden sich unter anderem in der ISO/IEC 14443.

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RFID allein gewährleistet keine sichere Datenübertragung (eindeutige Wiedererkennung von Objekten mittels IDs). Die NFC-Technologie bietet dagegen Sicherheit über kurze Strecken (max. 4 cm). Potenzielle Betrüger müssten also sehr nah an die Karte heran. Dabei blockieren sich in der Regel mehrere NFC-Karten. Im Zweifel wären bargeldlose Finanzflüsse außerdem meist klar nachvollziehbar. Die Daten beim Bezahlvorgang werden zudem kryptografisch übertragen. Sie werden also verschlüsselt. Sollte es doch zum Diebstahl oder Verlust der Karte kommen, haften Banken im Normalfall bis auf einen Eigenanteil von 50 Euro.

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Schnelles und einfaches Bezahlen möglich

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Kostenlose Kreditkarten, die mit einem NFC-fähigem Chip ausgestattet sind, müssen beim Bezahlen an der Kasse nur noch in die Nähe (etwa bis zu 4 cm oder weniger) des Terminals gehalten werden. Binnen weniger Sekunden wird der erfolgreiche Zahlvorgang auf dem Display bestätigt. Nutzer müssen die Karten in der Regel bis zu einer Summe von 25 bzw. 50 Euro weder ins Terminal stecken, noch eine PIN eingeben oder auf einem Kassenbeleg unterschreiben. Bei der DKB VISA Kreditkarte und der N26 Kreditkarte gilt zum Beispiel die Grenze von 50 Euro.

Ob die eigene kostenlose Kreditkarte oder Bankkarte über die Kontaktlos-Technologie verfügt, lässt sich meist am NFC-Logo erkennen. Dieses Wlan-ähnliche Symbol befindet sich in der Regel auf der Vor- oder Rückseite der Karte.

+++ UPDATE (06/2020): Mobile Payment & NFC-Limit +++

Viele kostenlose Kreditkarten können für das mobile Bezahlen per Smartphone und das direkte kontaktlose Bezahlen genutzt werden – Letzteres teilweise sogar ohne PIN-Eingabe bis 50 Euro. Bei Apple Pay und Google Pay müssen Nutzer in der Regel gar keine PIN am Kassenterminal eingeben (siehe Tabelle; Stand: 06/2020).

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Wichtig: Die genaue Anzahl dieser Karten wird wohl weiter steigen. Denn immer mehr Banken unterstützen Apple Pay und/oder Google Pay. Außerdem steigt ebenso die Anzahl der Karten, die das kontaktlose Bezahlen ohne PIN-Eingabe bis 50 Euro ermöglichen.


Seit Anfang 2020 haben einige Banken bereits reagiert – teils wohl auf aufgrund der Coronakrise (siehe Fettungen in der Tabelle; Stand: 06/2020):

Nur die folgenden kostenlosen Kreditkarten unterstützen alle drei Merkmale (Stand: 06/2020):

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Mit diesem Wissen können Sie die für Sie passende kostenlose Kreditkarte noch leichter finden. 

Bildquellen:

kontaktlos per NFC bezahlen: pixabay.com - kalhh
RFID: Yuriy Merzlyakov | Dreamstime.com
Deutschland-Kreditkarte Classic: kostenlose-kreditkarte.de