Finanzen: Das ändert sich ab April 2020

02.05.2020
Finanzen: Das ändert sich ab April 2020

Ständig treten neue Gesetze und Regeln in Kraft, die Sie als Verbraucher direkt betreffen. Hier sind die wichtigsten Änderungen rund um Kreditkarten, Geld und Finanzen ab April 2020, damit Sie auf dem Laufenden bleiben. Dieses Mal geht es unter anderem um den Kontaktlos-Boom, das VideoIdent-Verfahren, Online-Banking und Apple Pay.

Finanz-Neuerungen ab April 2020

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Nach Kartenerhalt und Belastungen von mindestens 5.000 Euro (unter Ausschluss von Bargeldauszahlungen und nach Abzug von etwaigen Gutschriften) innerhalb der ersten 3 Monate, erhalten Sie eine Gutschrift in Höhe von 150 Euro auf Ihr Kartenkonto. Die Gutschrift erfolgt nach dem Ablauf der ersten 3 Monate auf der darauffolgenden Monatsabrechnung. Anspruch auf die Gutschrift haben nur Antragsteller, die innerhalb der letzten 18 Monate nicht als Hauptkarteninhaber einer deutschen American Express Business Gold Card registriert waren. Die Gutschrift kann nicht ausgezahlt werden, sondern kann nur mit weiteren Kartenbelastungen verrechnet werden.

Coronakrise I: Kontaktlos-Boom und Schutzmaßnahmen

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Das kontaktlose Bezahlen erlebt aufgrund des Coronavirus einen wahren Boom. Mitte März war mehr als die Hälfte aller Girocard-Zahlungen kontaktlos, so die Deutsche Kreditwirtschaft (DK). Im Dezember 2019 lag dieser Anteil noch bei 35 Prozent. 

Allerdings müssen girocard-Inhaber dabei bereits ab 25 Euro ihre PIN eingeben. Bei den meisten Kreditkarten von Visa und Amex liegt dieses Limit immerhin bei 50 Euro. Mastercard hat diese Grenze erst am 25. März 2020 in Deutschland und 28 weiteren Ländern in Europa angepasst

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Bezahlen Kunden gleich mobil per Smartphone, müssen Sie gar keine PIN eingeben. Denn für die Nutzung von Google Pay, Apple Pay und Co haben sie in der Regel bereits eine Sicherheitsvorkehrung (z.B. PIN oder Fingerabdruck) am eigenen Gerät vorgenommen. 

Coronakrise II: VideoIdent & Online-Banking

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Banken können der Coronakrise auch dank der Digitalisierung trotzen. Denn viele Dienste können Kunden inzwischen online nutzen. Dazu gehören auch Anträge für Kreditkarten, Girokonten und Co. Fast alle kostenlosen Kreditkarten können User online beantragen und sich per VideoIdent-Verfahren ausweisen. Damit müssen sie für das PostIdent-Verfahren nicht mehr extra in eine Postfiliale gehen. Denn damit würde wieder das Ansteckungsrisiko mit dem Coronavirus steigen. 

Viele Banken in Deutschland bieten inzwischen Instant Payment an. Diese Echtzeit-Überweisungen könnten Verbrauchern aktuell das Leben erleichtern, wenn Sie Waren schnell benötigen. Online akzeptieren übrigens auch viele Online-Shops Kreditkarten. Bezahlen Sie mit einer Karte von Visa, Mastercard oder American Express, werden Produkte auch schnell geliefert. 

Coronakrise III: Bargeld und Filialen

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Einige Bank-Kunden haben im Laufe der Corona-Krise mehr Bargeld abgehoben. Zum einen könnten es benötigen, um ihre größeren Einkäufe zu bezahlen. Zum anderen legen sich einige Verbraucher zu Hause auch einen Vorrat an. 
Die Bargeldversorgung in Deutschland sei zudem gesichert, so der Bundesbankvorstand Johannes Beermann Mitte März 2020: 

"Wir haben mehr Geld gedruckt, als wir brauchen, daher sind unsere Tresore gut gefüllt. Das Bargeld wird in Deutschland nicht ausgehen. Die Bargeldversorgung ist sichergestellt"

Viele Banken rufen ihre Kunden aktiv zum Online-Banking und dem Nutzen anderer Internet-Dienstleistungen auf. Denn einige Institute haben einen Teil ihrer Filialen geschlossen. 

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  • Die Deutsche Bank hat zum Beispiel seit 24. März 2020 vorübergehend rund 200 Filialen geschlossen. 300 DB-Geschäftsstellen sind aber weiterhin geöffnet. Außerdem sollen die Selbstbedienungs-Bereiche immer noch überall zugänglich bleiben. 
  • Die Sparkassen lassen ihre Filialen in der Regel geöffnet. Allerdings kann es wohl durch Krankheitsausfälle und nach Absprachen mit örtlichen Behörden zum Gesundheitsschutz zu Ausnahmen kommen. Ist eine Filiale vom Coronavirus betroffen, muss diese schließen. 
  • Die Hypovereinsbank schließt wegen des Coronavirus rund zwei Drittel ihrer Filialen. 100 Geschäftsstellen sollen bis auf Weiteres dauerhaft oder im wöchentlichen Wechsel geöffnet bleiben.
  • Die Commerzbank will den Geschäftsbetrieb an größeren Standorten in allen Regionen Deutschlands aufrechterhalten. Konkrete Zahlen nennt sie aber nicht. Die Selbstbedienungs-Zonen sollen aber an allen Standorten zugänglich bleiben. 

Apple Pay bei Volks- und Raiffeisenbanken? 

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Apple Pay könnte wohl bald bei den Volks- und Raiffeisenbanken starten. Denn die Hinweise mehren sich. Immerhin hatte die Genossenschaftsbank Unterallgäu Ende März 2020 als wahrscheinlich erste ihrer Art eine Infoseite zu Apple Pay online gestellt. Allerdings ist diese inzwischen wieder offline. 

Hinzu kommt, dass die Vertragsbedingungen für "virtuelle Karten in Apple Pay" bei einigen genossenschaftlichen Instituten einzusehen sind. Gleichzeitig dürfte Apple Pay dann auch bei den Sparda-Banken, der BBBank und der GLS Bank verfügbar sein, wenn sie ihre Ankündigung wahr machen. Sie wollten den US-Bezahldienst gleichzeitig mit den Genossenschaftsbanken starten.

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