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Wie wird in Deutschland On- und Offline aus Händlersicht am liebsten bezahlt?

13.11.2017

Diese Frage versuchte der Händlerbund in einer Studie im September 2017 zu klären. Bei dem Händlerbund handelt es sich um ein Service-Netzwerk für Fragen rund um den digitalen und stationären Handel. Gegründet wurde er im Jahre 2008 mit dem Fokus auf der Interessenvertretung und der rechtlichen Unterstützung im Online-Handel.

Zur Klärung von angebotenen Zahlungsmodalitäten wurden 260 stationäre und Online-Händler befragt, hierbei gibt es eindeutige Favoriten. Im Online-Handel gaben 92 Prozent der Befragten an PayPal anzubieten. Diese Marktbeherrschung hat mehrere Gründe, zumeinen ist PayPal vielen unter anderem durch das Auktionshaus eBay bekannt und zum anderen punktet PayPal mit raschen und sicheren Transaktionen. Verfolgt wird der Payment-Dienstleister von der Vorkasse mit 75 Prozent und der Kreditkartenzahlung mit 50 Prozent. Die häufigsten akzeptierten Kreditkarten sind verständlicherweise Mastercard mit 95 Prozent und Visa mit 94 Prozent. Erst danach folgt die klassische Rechnung mit 42 Prozent. Andere Angebote wie Paydirekt bleiben weiterhin nur eine Randerscheinung. Wichtig für die Wahl der Zahlungsart sei laut Aussage der Händler mit 75 Prozent die höchste Sicherheit für den Kunden und mit 51 Prozent die höchste Sicherheit für den Händler.
Im nächsten Jahr könnte das Ganze komplett anders aussehen. Denn durch PSD2 kommt die Echtzeitüberweisung (Instant Payment), damit soll der Überweisungsbetrag innerhalb von nur zehn Sekunden auf dem Konto des Empfängers gutgeschrieben werden. Möglich macht dies die neue Zahlungsdiensterichtlinie PSD2, welche seit diesem Monat in Kraft tritt. Leider gaben 60 Prozent der Befragten an, davon noch nichts gehört zu haben. Weitere 33 Prozent kann zwar was mit dem Begriff anfangen, weiß aber nicht genau um was es dabei eigentlich geht.
Die Zahlungsmodalitäten sind im stationären Handel natürlich andere, denn hier regiert die Barzahlung mit 98 Prozent. Mit 60 Prozent folgt die Girocard (ehemals EC-Karte) und mit 32 Prozent die Kredit- und Debitkarten. PayPal kommt hierbei nur auf 20 Prozent.

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