Bargeld oder Kreditkarte auf Reisen? Beides!

22.11.2018
Bargeld oder Kreditkarte auf Reisen? Beides!

Die Bedeutung von kostenlosen Kreditkarten nimmt auf Reisen immer weiter zu. Dennoch bleibt das Bargeld sehr beliebt. Wie kann das sein?

Die norisbank hat ihre Kunden über ihr Zahlungsverhalten ausgefragt. Sie ist dabei zu interessanten Ergebnissen gekommen. Im Trend steht nämlich nicht entweder die Kreditkarte oder das Bargeld, sondern beides. Das klingt im ersten Moment kurios, lässt sich bei einem genauen Blick auf die Daten aber gut erklären. Die meisten Verbraucher setzen heute auf eine Kombination aus beiden Optionen. Sie nutzen sowohl das eine als auch das andere Zahlungsmittel.

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* Mit der Deutschland-Kreditkarte Gold der Hanseatic Bank kann an Geldautomaten weltweit gebührenfrei Bargeld abgehoben werden. Gegebenenfalls können hierbei Gebühren des Geldautomatenbeteibers anfallen. Das heißt, zusätzlich zum Auszahlungsbetrag können Geldautomatenbetreiber individuelle Entgelte erheben, worauf die Hanseatic Bank keinen Einfluss hat. Derzeit ist dies nur im Ausland (z.B. in Thailand oder den USA) der Fall.

** Die Jahresgebühr von 45 Euro für die Deutschland-Kreditkarte Gold entfällt in den Folgejahren, wenn im jeweiligen Vorjahr ein Jahresumsatz von min. 3.000,– € erreicht wurde. Ausgenommen sind Umsätze am Geldautomaten und Überweisungen auf das Referenzkonto.

Die Hälfte nutzt Bargeld

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Knapp mehr als 50 Prozent der von der norisbank befragten Kunden gaben an, dass sie auf Reisen Bargeld nutzen. Bei den Frauen waren es 59,2 Prozent, bei den Männern dagegen "nur" 51,8 Prozent. Interessant ist darüber hinaus, dass Bares besonders bei den Jüngsten beliebt ist. Am größten ist die Affinität zum Bargeld mit 60,4 Prozent bei Verbrauchern zwischen 18 und 34 Jahren, so die norisbank-Umfrage. Bei den 35- bis 49-Jährigen waren es noch 54 Prozent. Am niedrigsten ist der Anteil unter den Bankkunden ab einem Alter von mehr als 50 Jahren. Sie setzen in „nur“ 52,9 Prozent aller Fälle am liebsten auf Bargeld. Eigentlich würde man davon ausgehen, dass gerade die jüngste Generation die Vorreiter in der Welt des bargeldlosen Bezahlens werden könnten.

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Dass vor allem die Jugend mit Münzen und Scheinen zahlen, liegt wohl auch daran, dass sie keine Kreditkarte besitzen. Zwar gibt es mittlerweile zum Beispiel Studenten-Kreditkarten. Doch längst nicht jeder setzt auch wirklich auf solch eine Karte. Um dann im Urlaub dennoch bezahlen zu können, setzen unter den Jüngsten weiterhin die meisten auf Bargeld. Dass ihr Anteil so groß ist, überrascht dann doch ein wenig.

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Die andere Hälfte zahlt bargeldlos

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Während sich die eine Hälfte der Befragten kaum vom Bargeld trennen kann, gibt es fast genauso viele Verbraucher, die unterwegs hauptsächlich bargeldlos bezahlen. Insgesamt 44,4 Prozent der Befragten zahlen im Urlaub meist per Karte. Die mit Abstand wichtigste Zahlungsweise ist hierbei die Kreditkarte. Die Gründe für Verwendung einer Plastikkarte sind dabei vielfältig. Die meisten Verbraucher (50,3 Prozent) finden dies einfach und unkompliziert. Darüber hinaus müssten sie nicht das Mitführen von Bargeld denken. 

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Die anderen Gründe für eine Kreditkarte sind vergleichsweise unwichtig: 21,3 Prozent der Kreditkarten-Nutzer gaben an, dass sie diese einsetzen würden, um ihre Umsätze gesammelt auf ihren Kontoauszügen nachvollziehen zu können. Nur 16 Prozent setzen aus Sicherheitsgründen auf eine Kreditkarte. Die Furcht vor Verlust oder Diebstahl des Bargeldes spielt bei Frauen eine deutlich wichtigere Rolle als bei Männern, ist in den vergangenen Jahren aber deutlich zurückgegangen.

Beim Bargeldbezug nimmt die Bedeutung von Kreditkarten im Urlaub laut der norisbank-Umfrage etwas ab (knapp über 20 Prozent). Noch im Vorjahr gaben dagegen fast 30 Prozent der Verbraucher an, dass sie hierfür ausschließlich auf die Kreditkarte setzen. 

Kostenlose Kreditkarten als idealer Reisebegleiter

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Wer bislang im Ausland noch hauptsächlich auf Bargeld setzt, sollte darüber nachdenken, in Zukunft eine kostenlose Kreditkarte zu beantragen. Für eine Reise kann sich eine solche aus verschiedenen Gründen lohnen. Allen voran kann man quasi überall auf der Welt bezahlen. Mit einer Girokarte ist dies meist nur eingeschränkt möglich. Denn sogenannte V Pay-Karten können nur innerhalb von Europa eingesetzt werden. Maestro-Karten funktionieren zwar theoretisch weltweit. Die Gebühren sind in der Regel aber höher. 

Mit einer Kreditkarte können Sie im Ausland nicht nur überall bezahlen, sondern kommen auch an Bargeld. Das ist dann wichtig, wenn Sie in ein Land reisen, in dem der Euro nicht die Landeswährung ist. Das Wechseln von Bargeld ist in den meisten Fällen vergleichsweise teuer und kann besonders in Kombination mit einem Rückwechsel zu hohen Verlusten führen. Mit einer Kreditkarte kann man dagegen ganz einfach in der Landeswährung vor Ort Bargeld abheben. Sie können das Risiko begrenzen, indem Sie kleinere Mengen abheben, ansteht viel Bares mit sich herumzuführen.

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Das Beste an kostenlosen Kreditkarten ist dabei heutzutage, dass es sogar Modelle gibt, die interessante Zusatzleistungen bieten. So finden Sie beispielsweise mit der DKB Visa Kreditkarte eine Karte, die sowohl kostenfreie Abhebungen als auch gebührenfreie Zahlungen in Fremdwährungen bietet. Ähnlich attraktiv ist auch die 1plus Visa Card von der Santander Bank. Dazu gibt es viele Alternativen, die zumindest kostenlose Abhebungen bringen: Etwa die Barclaycard Visa oder die ICS Visa World Card. Sie sehen selbst, dass sich eine kostenlose Kreditkarte für Reisen lohnt.

Bildquellen:

Geldbörse: pixabay.com - stevepb
Norisbank-Logo: Norisbank
Geldbörse schematisch: pixabay.com - kreatikar
Rote und blaue Kreditkarte: Neirfy | Dreamstime.com
Onlinebanking: pixabay.com - Tumisu
Visa im Reisekoffer: Business Wire/Visa
DKB: DKB