Kontaktloses Bezahlen boomt

07.03.2018
Kontaktloses Bezahlen boomt

Das kontaktlose Bezahlen mit Kreditkarten von Mastercard, Visa und Co wird immer populärer – besonders in Europa. Doch sinken die Bedenken wirklich?

Haben Sie auch schon einmal mit der Kreditkarte kontaktlos innerhalb weniger Sekunden bezahlt? Dann sind Sie nicht allein, denn immer mehr Verbraucher entscheiden sich dafür. Einer Studie von Mastercard zufolge ist die Zahl der kontaktlosen Transaktionen in Europa im vergangenen Jahr um 145 Prozent gestiegen, in Deutschland gleichzeitig sogar um 213 Prozent. Die Statistik umfasst dabei NFC-Zahlungen mit Kreditkarten von Mastercard als auch mit Maestro-Girokarten.

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Immer mehr Kreditkarten mit Kontaktlosfunktion

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Dass die Zahl der kontaktlosen Transaktionen so stark gestiegen ist, liegt mit großer Wahrscheinlichkeit auch an der wachsenden Zahl an entsprechenden Karten. Laut Angaben von Mastercard ist die Anzahl der Kreditkarten mit Kontaktlosfunktion in Europa im vergangenen Jahr um 81 Prozent gestiegen, in Deutschland sogar um 145 Prozent. Dadurch nutzen entsprechend auch immer mehr Menschen diese neue Bezahl-Möglichkeit. Dennoch gibt es eine kleine Diskrepanz, die zeigt, dass auch generell mehr Verbraucher die Technologie häufiger nutzen – auch wenn sie schon zuvor eine Kreditkarte mit der Funktion zum kontaktlosen Bezahlen hatten.

Dass die Zahl der kontaktlosen Kreditkarten und teilweise auch der Girokarten steigt, hat zwei Gründe. Zum einen werden heute von deutschen und auch europäischen Banken allen voran Karten mit Kontaktlosfunktion ausgegeben. Wer im Kreditkartenvergleich eine neue Kreditkarte beantragt, der bekommt in der Regel eine NFC-fähige. Dass eine neu herausgegebene Kreditkarte kein NFC hat, ist äußerst selten. Sie können also mittlerweile einfach eine kostenlose Kreditkarte nach Wahl beantragen und erhalten damit auch eine Karte, die kontaktloses Bezahlen zulässt.

Zum anderen kommt hinzu, dass die NFC-Technologie mittlerweile seit einigen Jahren auf dem Markt ist. Kreditkarten werden gemeinhin nach vier bis sechs Jahren ausgetauscht, sodass allein im vergangenen Jahr hunderttausend Kreditkarten in Deutschland umgetauscht wurden. Fast alle diese Karten hatten zuvor noch kein NFC und sind nun neuerdings mit einem solchen Chip ausgestattet. In Europa wurden sogar mehrere Millionen alter Karten ohne NFC durch neue mit einem NFC-Chip ausgetauscht. Dadurch können mittlerweile deutlich mehr Menschen mit einer Kreditkarte kontaktlos bezahlen.

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Deutschland wird zum Vorreiter beim kontaktlosen Bezahlen

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Paolo Battiston, Executive Vice President Digital Payments & Labs Europe bei Mastercard hat zu der neuen Statistik gesagt: „Europa ist beim kontaktlosen Zahlungsverkehr weltweit führend und der große Erfolg sorgt für Nachfrage nach noch mehr Komfort“. Besonders positiv sticht aber Deutschland hervor, denn hier steigt die Zahl der kontaktlosen Kreditkarten schneller als im Durchschnitt. Zudem entscheiden sich auch immer mehr Deutsche für eine Zahlung mit einer Mastercard-Kreditkarte mit NFC-Chip. Dass gerade in Europa besonders viel kontaktlos bezahlt wird, liegt auch an der Zahl der verfügbaren Akzeptanzstellen. Aktuell können Verbraucher mit einer Mastercard-Kreditkarte weltweit in 107 Ländern mit Kreditkarte bezahlen, 50 davon liegen in Europa. Insgesamt gibt es weltweit sieben Millionen Akzeptanzstellen für NFC-Kreditkarten.

Auch in Deutschland akzeptieren immer mehr Händler die Zahlung mit einer NFC-Kreditkarte. Gerade bei größeren Händlern können Sie mittlerweile nicht nur fast immer mit einer Kreditkarte von Mastercard oder Visa bezahlen, sondern darüber hinaus auch die Funktion zum kontaktlosen Bezahlen nutzen. Möglich ist dies beispielsweise bei allen Aldi, Lidl und Rewe Supermärkten. Auch bei fast allen Aral-Tankstellen können Sie inzwischen kontaktlos bezahlen. Bedenken müssen Sie allerdings, dass eine kontaktlose Bezahlung ohne PIN bei den meisten Händlern nur bis zu einem Betrag von 25 Euro möglich ist. Teilweise liegt die Grenze auch bei 50 Euro. 

Außerdem steigt die Zahl der Händler in Europa, die NFC-Zahlungen annehmen: Laut Mastercard haben 2017 im Vergleich zum Vorjahr in Europa insgesamt 42 Prozent mehr Händler eine Zahlung per NFC ermöglicht. In Deutschland ist die Zahl der sogar besonders stark gestiegen: 2017 lag der Anstieg bei 73 Prozent, was auch erklärt, warum immer mehr Verbraucher die neue Option nutzen. Insgesamt lag die Zahl aller kontaktlosen Transaktionen in Europa bei 38 Prozent des gesamten Zahlungsmarktes mit Mastercard-Kreditkarten. Die Verbraucher nutzen die NFC-Technologie mittlerweile also bereits bei einem Drittel aller Zahlungen, Tendenz stark steigend.

Bedenken gegenüber der kontaktlosen Zahlung sinken

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Dass die Zahl der Transaktionen mit NFC-Kreditkarten insgesamt steigt, liegt auch daran, dass die Bedenken gegenüber der neuen Technologie immer geringer werden. In Europa gaben 2017 im Vergleich zum Vorjahr 24 Prozent weniger an, dass sie Vorbehalte gegenüber NFC hätten. Besonders stark hat sich das Vertrauen in den Niederlanden (-41 Prozent), Spanien (-33 Prozent) und Großbritannien (-31 Prozent) verbessert. Hier hatten die Leute vor etwas mehr als einem Jahr noch deutlich größere Bedenken also zum Jahresende 2017. Das spricht dafür, dass gerade in diesen Ländern zukünftig ein großes Wachstum an kontaktlosen Zahlungen folgen könnte.

Auch in Deutschland ist das Vertrauen gegenüber Zahlungen per NFC noch einmal gestiegen: Die Bedenken sind im Vergleich zum Vorjahr zwar „nur“ um 20 Prozent gesunken, waren allerdings auch davor im europäischen Vergleich schon recht gering. Die generell positive Entwicklung bei den Verbehalten gegenüber der Technologie hängt sicherlich auch damit zusammen, dass es bislang nahezu keine Berichte über Missbrauchsfälle gibt. Wenngleich eine missbräuchliche Zahlung per NFC deutlich einfacher ist als über andere Wege mit zusätzlicher Verifizierung, so ist es nur in sehr wenigen Fällen wirklich zu einem Missbrauch gekommen. In eben diesen Fällen waren die Schäden zudem stark begrenzt, da per NFC nur Zahlungen bis maximal 25 (oder 50) Euro ohne Verifizierung durchgeführt werden können. Hinzu kommt, dass routinemäßig in einem randomisierten System auch bei kleineren Transaktionen eine Verifizierung gefordert wird.

Egal für welche kostenlose Kreditkarte Sie sich entscheiden: Sie erhalten diese mit hoher Wahrscheinlichkeit mit einem NFC-Chip, können die neue Technologie also direkt nutzen, wie zum Beispiel bei der Deutschland-Kreditkarte oder der DKB VISA Kreditkarte. Sie werden merken, dass mögliche Bedenken eher unbegründet sind und die kontaktlose Bezahlungen Ihnen das Leben deutlich einfacher macht. Das zeigen nicht zuletzt die Zahlen der neuen Mastercard-Studie.

Bildquellen:

Kontaktloses Bezahlen: ING-DiBa Pressebild: ing-diba.de
Junge mit Karte: Sparkasse
Kontaktlos bezahlen mit leerer Karte: Mihail Degteariov | Dreamstime.com