Straßenmusiker per Kreditkarte bezahlen

26.09.2018
Straßenmusiker per Kreditkarte bezahlen

Beim modernen Bezahlen nimmt Großbritannien eine Vorreiterrolle ein: Mittlerweile ist es sogar möglich, Straßenmusiker per Kreditkarte zu bezahlen.

Der technische Fortschritt ist kaum aufzuhalten, dies gilt auch für das Bezahlen. In London kann man seine Wertschätzung gegenüber Straßenmusikern jetzt sogar anders als mit Klatschen oder Kleingeld ausdrücken. Ab sofort können Sie den Künstlern in der britischen Hauptstadt Ihre Spende per Kreditkarte zukommen lassen. Dafür müssen Sie diese nur an ein entsprechende Lesegerät halten und die Musiker so mit Kleinstbeträge unterstützen. Klingt für Sie auf den ersten Blick ein wenig unseriös? Das ist die neue Lösung keineswegs. Denn die City of London setzt sogar ganz offiziell auf diese neue Art des Bezahlens.

Straßenmusiker mit der Kreditkarte bezahlen

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Straßenmusiker sehen Sie vermutlich in der U-Bahn, Fußgängerzonen oder vor Sehenswürdigkeiten. Gerade da, wo viele Menschen sind, spielt Straßenmusik eine große Rolle. Diese Künstler leben von den Spenden der Zuhörer. Im ersten Moment klingt das immer wieder wie ein Hobby oder eine Möglichkeit, nebenbei Geld zu verdienen. Doch gerade in Metropolen wie London gibt es Straßenmusiker, die ihrer Passion in Vollzeit nachgehen. Diese Branche in London hat eine große Relevanz hat. Das sieht man auch daran, dass heutige Top-Sänger früher selbst einmal Straßenmusiker waren.

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Dass Straßenmusik die Brutstätte für die großen Künstler von morgen sein kann, hat in London auch die Politik erkannt. In der britischen Hauptstadt hat der Bürgermeister Sadiq Khan für die Szene sogar eine Neuheit präsentiert. Gemeinsam mit dem schwedischen Tech-Konzern iZettle hat die Brancheninitiative „Busk In London“ ein neues Bezahlsystem entwickelt. Besonders daran ist auch, dass die Politik hinter dem Projekt steht und dieses sogar gefördert hat. Khan hat die Entwicklung persönlich der Öffentlichkeit vorgestellt. Damit hat er weit über Großbritannien hinaus Wellen geschlagen.

Dank der neuen Lösung von iZettle können Sie zukünftig nicht nur Bargeld, sondern auch per Karte oder Smartphone spenden. Letztere müssen dafür nur NFC-fähig sein. Die meisten deutschen Kreditkarten sind mittlerweile mit einem NFC-Chip ausgestattet, moderne Smartphones sowieso. 

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Viele Branchen müssen sich weiterentwickeln

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Die Welt des modernen Bezahlens ändert sich natürlich nicht erst seit gestern. Zahlreiche Branchen müssen sich entsprechend weiterentwickeln. In London ist das längst angekommen. Denn nicht nur die Politik, sondern auch die Straßenmusiker selbst sehen die Änderung positiv. Man müsse sich weiterentwickeln, wenn man seiner Berufung auch in Zukunft nachgehen möchte, lautet der Tenor. Besonders dann, wenn es so günstig und einfach ist wie mit der neuen Lösung von iZettle.

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Natürlich bleibt fraglich, ob die neue Art des Bezahlens auf der Straße es auch nach Deutschland schafft. Hierzulande geht die Entwicklung rund um das moderne Bezahlen langsamer voran, als in vielen anderen Ländern. Deshalb werden Sie demnächst auf unseren wohl keine Möglichkeit zum Kartenzahlung bei Straßenmusikern sehen. 

Aber auch hierzulande haben sich bereits viele Branchen enorm entwickelt, was die Zahlungsweisen angeht. Beim Einkauf von Lebensmitteln können Sie beispielsweise fast immer auch mit einer Kreditkarte bezahlen (siehe Tabelle). Im Internet stehen Ihnen moderne Bezahldienste wie PayPal bei zahlreichen Online-Händlern zur Verfügung. Außerdem steigt die Akzeptanz des kontaktlosen Bezahlens per NFC täglich. Mittlerweile können Sie bei einer Vielzahl an Akzeptanzstellen unkompliziert und schnell per NFC bezahlen. Selbst bei Toiletten-Anbietern wie Sanifair ist dies mittlerweile möglich. Die Welt dreht sich immer weiter, auch was die Welt der Zahlungsmittel angeht.

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Schon in zehn Jahren könnte die Welt anders aussehen

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Wer heute noch keine kostenlose Kreditkarte im Portemonnaie hat, kommt demnächst vielleicht schon nicht mehr drumherum. Das sieht man schon daran, dass in manchen Ländern – zum Beispiel in Schweden – nichts mehr ohne eine Kreditkarte geht. An einigen Orten kann man sogar nur noch mit Plastikgeld bezahlen. Die einzige Alternative? Das Smartphone. Denn während die Deutschen eher abwarten, zeigt sich anderswo schon lange der Trend zum Mobil Payment.

Auch in Deutschland könnte sich das bald zeigen. Denn die Deutsche Bank arbeitet gemeinsam mit dem internationalen Airline-Verband IATA an der Schaffung einer neuen Zahlungsmethode. Diese soll angeblich die Kreditkarte ersetzen soll - was zu beweisen wäre. Gleichzeitig werden Wallet-Lösungen für Zahlungen mit dem Smartphone immer relevanter. Diese bauen zwar allen voran auf die Zahlung per Kreditkarte. Doch mittelfristig wären auch andere Optionen denkbar. Heute lässt sich schlichtweg noch nicht absehen, was die Welt der Zahlungsmittel in zehn Jahren bereithalten wird. Sicher ist allerdings, dass Sie in Zukunft auch Straßenmusiker oder kleinere Einkäufe nicht mehr nur mit Bargeld bezahlen können.

Wohin die Reise hingeht, zeigt erneut Großbritannien. Hier können Sie bereits heute in ausgewählten Kirchen bei der Kollekte mit einer Kreditkarte bezahlen. In einer der ältesten Institutionen der Welt können Sie damit äußerst modern bezahlen. Auch für historische Organisationen zeigt sich, dass sich die Welt des Bezahlens verändert – von Jahr zu Jahr immer stärker.

Bildquellen:

Straßenmsuiker mit Cello: unsplash.com - Jallen Fosati
kontaktlos bezahlen: pixabay.com - kalhh
Frau mit Smartphone in London: telekom.com
iZettle: iZettle
Tabelle: www.kostenlose-kreditkarte.de
DKB: DKB