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7 Tipps im Umgang mit Ihrer Kreditkarte – 7 Tipps, die Sie beherzigen sollten

20.09.2013

Sie sind nicht neu, aber immer noch aktuell und von Zeit zu Zeit sollte man sie sich wieder in Erinnerung rufen: Die Regeln im Umgang mit der eigenen Kreditkarte. Denn immer wieder werden Verbraucher Opfer von Kartenmissbrauch oder anderen Betrugsfällen, die sie selbst ganz einfach hätte verhindern können. Der Bundesverband deutscher Banken hat daher die wichtigsten Tipps noch einmal zusammengefasst. Wir stellen sie Ihnen vor.

Mit einer Kreditkarte läuft das Leben leichter – so will es uns zumindest die Werbung glauben machen. Und in vielerlei Hinsicht stimmt das auch: Wer eine Kreditkarte besitzt, kann diese weltweit bei vielen Millionen Händlern zum bargeldlosen Bezahlen einsetzen und muss nur wenig bis gar kein Bargeld mit sich führen. Wer kurzfristig doch Bares braucht, kann mit der Kreditkarte auch weltweit Geld abheben. Und wer einen Flug buchen oder etwa einen Mietwagen reservieren möchte, kommt ohnehin kaum noch an einer Kreditkarte vorbei.

Doch da Kreditkarten mittlerweile zu einem Alltagsgegenstand geworden sind, der oft mehrmals am Tag zum Einsatz kommt, vergessen einige Kartenbesitzer ausreichend auf die Sicherheit ihrer Kreditkarten zu achten. Dabei helfen schon einige wenige Regeln dabei, den Schutz zu erhöhen und Kartenbetrügern das Leben schwer zu machen. Und dass das Thema zwar nicht neu, aber nach wie vor aktuell ist, zeigt auch der Bundesverband der Banken, der erst kürzlich erneut auf einige wichtige Sicherheitsmaßnahmen hinwies. Nehmen Sie sich kurz Zeit, Ihr Wissen aufzufrischen und Sie werden sehen, wie einfach es ist, auf die Sicherheit seiner Geldkarten zu achten.

7 Tipps, damit der Einsatz Ihrer Kreditkarte sicher bleibt

1. Die PIN – Ihre persönliche Geheimzahl

Die PIN zu Ihrer Kreditkarte wird in erster Linie für Bargeldverfügungen benötigt, aber auch beim Bezahlen im Geschäft wird die Nummer immer öfter abgefragt. Wichtig ist: Geben Sie diese Nummer an niemanden weiter, auch nicht an Familienmitglieder oder Freunde und ebenso wenig an Bankmitarbeiter oder Polizisten. Verwenden Sie die Geheimnummer nicht als Passwort für andere Systeme, wie zum Beispiel Ihren Online-Banking-Login. Außerdem sollten Sie Ihre PIN auch nirgends notieren.

2. PIN-Eingabe am Geldautomaten oder Bezahlterminal

Wird Ihre Geheimnummer abgefragt, beispielsweise beim Geldabheben, sollten Sie bei der PIN-Eingabe das Tastenfeld ausreichend abdecken, zum Beispiel mit Ihrer Hand. Achten Sie auch darauf, dass Personen hinter Ihnen ausreichend Abstand halten und Ihnen nicht über die Schulter schauen können.

3. Manipulierte Geldautomaten

Bemerken Sie an einem Geldautomaten oder in dessen Umgebung etwas Ungewöhnliches? Kommt Ihnen etwas verdächtig vor, zum Beispiel lose Komponenten am Automaten oder zusätzlich montierte Teile? Dann brechen Sie den Abhebevorgang ab oder besser noch: Nutzen Sie den Automaten erst gar nicht. Informieren Sie die Bank umgehend und lassen Sie Ihre Karte sperren, falls Sie diese bereits eingesetzt hatten.

4. Ablenkung beim Karteneinsatz

Betrüger versuchen oft auf unterschiedliche Weise, an Ihre persönlichen Daten zu gelangen. Manchmal nehmen sie auch den ganz direkten Weg und stören Sie, während Sie gerade Ihre Kreditkarte einsetzen. Ob beim Geldabheben oder Bezahlen – lassen Sie sich niemals ablenken oder in ein Gespräch verwickeln. Hierbei handelt es sich meist um ein Ablenkmanöver, um an Ihre Daten oder direkt an Ihr Geld zu gelangen.

5. Karteneinsatz im Internet

Mit der Kreditkarte im Internet zu bezahlen ist bequem und beliebt – fast jeder Online-Shop bietet mittlerweile das Plastikgeld als Zahlmöglichkeit an. Dennoch sollten Sie auch hier darauf achten, Ihre Kreditkartendaten nur wenn nötig weiterzugeben. Besonders wichtig ist auch: Geben Sie niemals Ihre PIN im Internet ein – diese dient nur zum bargeldlosen Bezahlen im Handel vor Ort bzw. zum Geldabheben. Ebenso würden weder Ihre Bank noch VISA oder MasterCard je sensible Daten von Ihnen im Internet erfragen. Achten Sie daher auf Ihre E-Mails und die Webseiten, die Sie besuchen, um zu vermeiden, Opfer von Phishing zu werden. Bei dieser Masche werden Nachrichten und Internetseiten gefälscht, die oft kaum vom Original zu unterscheiden sind. Achten Sie daher auch genau auf die Inhalte der Seiten oder E-Mails. Geben Sie niemals Ihre PIN oder mehrere TANs gleichzeitig ein. Bei Zweifeln kontaktieren Sie bitte umgehend Ihre Bank.

6. Kreditkartenabrechnung regelmäßig überprüfen

Werfen Sie regelmäßig und in kurzen Abständen einen  genauen Blick auf Ihre Kreditkartenabrechnungen und Kontoauszüge. Fällt Ihnen einen Umsatz auf, der nicht plausibel erscheint? Dann wenden Sie sich umgehend an Ihre Bank und lassen Sie gegebenenfalls Ihre Kreditkarte sperren.

7. Kreditkarte sperren lassen

Haben Sie Ihre Kreditkarte verloren, wurde sie gestohlen oder sind Sie Opfer eines Betruges geworden, so gilt: Sperren Sie die Karte umgehend. Am besten speichern Sie bereits heute die dafür notwendige Telefonnummer in Ihrem Mobiltelefon oder schreiben sie sich auf. Wichtig ist: Zur Kartensperrung wird in aller Regel Ihre Kreditkartennummer benötigt. Notieren Sie sich daher auch diese an einem Ort, auf welchen Sie in solch einer Situation schnell zugreifen können. Viele Banken nehmen an einem zentralen Sperrnotruf teil, den Sie unter der 116 116 erreichen können. Leider sind hier noch nicht alle Kreditinstitute vertreten, sodass Sie etwa Kreditkarten von Barclaycard (z. B. Barclaycard New VISA) oder der Valovis Bank (z. B. Schwarze Kreditkarte) am besten direkt über den Kundenservice der Bank sperren lassen.

Beherzigen Sie einige wenige Tipps im Umgang mit Ihrer Kreditkarte und gehen Sie achtsam mit ihr um – dann werden Sie lange Freude an ihr und ihren zahlreichen Vorzügen haben.

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